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Fotos vom 22. großen Lampentreffen, 16. Juni - 19. Juni 2022 in Ebrach (Oberfranken)

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Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
geschrieben von Mandragora officinales 
Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
06. September 2015 22:58
Hallo zusammen.

Zu diesen Lampen wurde in letzter Zeit sehr viel geschrieben,nachgeforscht und herausgefunden.

Deshalb möchte ich allen Interessierten diese ganz besondere Lampe zeigen.

Weil sie keinerlei Markierungen,auch keinen Stempel am Tankboden hat weiß ich nun nicht wie ich sie korrekt bezeichnen soll.
-Hasag ? Wohl nicht mehr.
-MEWA ? Wohl auch noch nicht
-Starklichtlaterne mit Normengewinde ? Weiß nicht wann zum erstenmal diese Bezeichnung aufgetaucht ist.Ganz sicher schon 1952,das kann ich belegen.Aber diese Lampe scheint ein wenig älter zu sein.
Vielleicht am ehesten " Übergangslampe zwischen Hasag 351 L und MEWA."

Nun aber zu den zahlreichen für den Kenner äußerst interessanten Besonderheiten dieser Übergangslampe.

- der Boden des Tragegestells ist aus vernickeltem Messing !
- der äußere Sieb der Vorwärmeinrichtung ist nicht magnetisch !
- auch der Innenmantel ist aus Messing und sieht schon aus wie bei den MEWA´s,hat aber noch den Messingbrenner der Hasag 351L.
- selbst die Haubenmutter ist aus Messing und trägt noch keine Nummer.
- Vergaseroberteil ist komplett aus Messing ,auch der dicke Klöppel !
- Vergaserunterteil hingegen aus magnetischem Eisen.Hier ist eine Buchstaben-Zahlenkombination zu erkennen.
- Der Druckbehälter ist aus Stahlblech und völlig frei von Rost,innen wie außen.
Und das obwohl der dunkelgrüne Lack schon an vielen Stellen völlig weg ist.Schon erstaunlich.
Ja der Lack war dunkelgrün wie eine meiner beiden HASAG 351 L.

MFG.Reinhard


Hi, da hätte ich dann auch eine. Ist fast genau so wie deine. Meine war allerdings vorher in den Händen eines, sagen wir mal etwas übereifrigen Bastlers. Er hatte die Lampe mehr oder weniger komplett gestrahlt. Tragegestellboden und das Vorheizschalen Sieb sind aus Messing, sichtbar weil die Beschichtung weggestrahlt wurde. Auch die Fixiermutter des Bodens ist aus Messing genau wie die Hutmutter. Die Streben sind aus Eisen. Vergaser auch komplett auch das unbeschriftete Unterteil aus Messing. Das Handrad ist gleich aber die Überwurfmutter für die Packung und die Achse ist aus Eisen. Der Tank ist aus Stahlblech aber war innen komplett rostfrei und an der Aussenseite nur am unteren Falz von Aussen leicht angefressen. Das Oberteil mit dem Brenner, auch hier ein Messingbrenner war leider arg verrostet und nach dem strahlen sehr instabil geworden.
Es hatte es dann mit Emaillelack beschichtet was die Sache aber nicht besser machte. Ich habe das Oberteil gegen ein HASAG Oberteil getauscht und weil das eine schwarze Kappe hatte habe ich die Lampe farblich angepasst. Das originale Grün war eh nicht meins :-( Zusätzlich noch mit einem Vorheizschalenfüller ausgestattet die es ja so tatsächlich gab. Ein Stahlschirm unten weiss Emailliert oben schwarz aber arg zerkratzt wurde neu schwarz hitzefest lackiert und mit einer kleinen Anpassung an der Öffnung passt der nun spielfrei auf die Lampe. Die läuft so zuverlässig und leise
mit Benzin und ist in der Helligkeit völlig ausreichend und ist damit zu meiner dritten Gebrauchslampe geworden die ich reihum nutze.
CU Bernd


Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
07. September 2015 21:08
Hallo Bernd,

Da hast du dir aber sehr viel Mühe gegeben,alle Achtung.
Besonders schön find ich deinen Lampenschirm.
Hab grad nochmal die Teile mit dem Magnet gecheckt.
Also die Exzenterwelle und die Überwurfmutter sind bei meiner Lampe auch magnetisch.
Die Befestigungsmutter für das Tragegestell ebenfalls.
Unsere beiden Lampen scheinen bis auf wenige Details tatsächlich baugleich zu sein.

Ich werde meine Lampe dann wohl morgen zusammenmontieren.
Hier nochmal Detailaufnahmen.

MFG.Reinhard


Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
07. September 2015 23:29
Hallo Reinhard,
habe mich derzeit etwas auf die Mewas eingeschossen, nachdem mir zwischenzeitlich einige zugelaufen sind, ebenso auf die HASAG 351L.
Wenn ich Deine Lampe so betrachte, insbesondere Tank und Vergaser, aber auch den Innenmantel, dann tippe ich auf eine sehr frühe Version, also eine Vergängerin der Mewa, hergestellt so zwischen 1946 und Anfang der 50er, also in einer Zeit wo noch sehr viele Restbestände der HASAG 351L vorhanden waren, welche in dieser Lampengeneration aufgebraucht wurden. Nach meinen dürftigen Informationen wurden die Lampen damals weder gestempelt noch nummerisch gelistet. Ich habe fragmentweise in Erfahrung bringen können, kann dies aber nicht schritlich belegen, dass damals nur die fertiggestellten Stückzahlen, welche zur Auslieferung in den Verkauf kamen seitens der Buchhaltung erfasst wurden. Nachforschungen meinerseits hinsichtlich der Buchhaltung verliefen im Sande. Ich gehe davon aus, dass diese den "irdischen Weg" gegangen und nicht mehr existent sind. Somit ist nur noch eine grobe Zeitzuordnung möglich. Die noch erhaltenen Lampen können nur den groben Weg skizzieren. Sie stellen sicherlich ein interessantes Sammlerthema dar, wo noch viel ausgelotet werden kann und muss. Der entscheidende Weg ist jeweils zu dokumentieren, wenn ein Bauteil gewechselt wurde, seitens des Herstellers bzw. nachproduziert wurde. Nachgewiesen ist zwischenzeitlich dass dies in der DDR geschehen ist. Als Beweis können in verschiedenen Herstellungsjahren die Materialen sich ändern, eine Tatsache, welche zu HASAG-Zeiten nicht denkbar war. Ebenso wurden gewisse Teile verbessert manchmal auch verschlimmbessert.
Ich denke, je mehr Lampen den Weg in Sammlerkreise finden um so mehr wird wieder bekanntwerden, also ein sehr intensives und interessantes Sammelgebiet.
Was mich persönlich an den MEWAs reizt ist zum einen die einfache problemlose Handhabung, zum anderen der sehr leise Betrieb und die Tatsache dass man die Bauteile auch mit sehr einfachen Mitteln reparieren ebenso auch nachbauen kann. Zum Anderen auch die Tatsache, dass durch den Tausch einer vollständigen Gruppe die Lampe wieder betriebsfähig ist, somit können Teile der alten und neuen Generation verwendet werden, egal in welchem Lampentyp.
Ich selbst habe eine solche Lampe erst vor kurzen für sehr kleines Geld erworben, es ist eine ungestempelte Mewa wohl ähnlich der Deinigen, also auslaufenden 40er/Anfang der 50er. Sie machte wohl lange Jahrzehnte Dienst in einer Gartenlaube bis der hochbetagte Eigentümer verstarb und der junge Enkel mit dem "Schrott" nichts anzufangen wusste. Verbaut waren an ihr HASAG-Teile, MEWA-Nachfertigungen und man höre und staune auch fernöstliche Anchorteile, welche ihren Weg in die DDR gefunden haben müssen.
Für mich ist das ein Zeichen dass eben das verbaut wurde was gerade verfügbar war, andererseits wohl Billigteile damals schon ihren Weg in die DDR gefunden haben müssen; für mich ein Anzeichen, dass man auch in der DDR damals oft billiger international eingekauft hat als man selber in der Lage war herzustellen.
Mir wurde damls noch eine verstaubte Rechnung eines ehemaligen Betriebes vorgelegt nach welcher die Lampe letztmals 1988 instandgesetzt wurde. Sie soll dann angeblich bis ca. 2005 durchgehalten haben, danach soll die Pressmutter für die Graphitdichung seitens des Seniors so stark angezogen worden sein, dass die Gewindebuchse abriss.
In diesem Zustand habe ich sie dann erhalten. Ich habe das Schadteil nachgebaut und hart angelötet. Die Lampe funktioniert jetzt ohne Probleme.
Durch ihre einfache robuste Art ist sie zwischenzeitlich meine Favoritin welche sehr häufig auf dem Balkon eingesetzt wird.
Fazit: Schade dass solche Lampen heute nicht mehr hergestellt werden.
Grüsse
Erich
Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
08. September 2015 19:53
Hallo Erich,

Schön zu lesen daß auch du dem schlichten Charme der MEWA erlegen bist.

Über den Herstellungszeitraum meiner Lampe und über das aufbrauchen der Restbestände der Hasagteile denke ich auch so.
Mich würde noch sehr interessieren ab wann die ersten MEWA´s ohne Hasagteile gefertigt wurden.

Du schreibst daß da auch Anchorteile mitverbaut wurden.
Das habe ich jetzt noch nie gehört.
Weißt du da genaueres drüber um welche Teile es sich dabei konkret handeln soll und ist das belegbar ?

Nun die Lampe leuchtet inzwischen problemlos.
Erstmal mit Petroleum.

MFG.Reinhard


Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
08. September 2015 21:33
Hallo zusammen,

hier angehängt noch ein Bild, um eure Diskussion etwas zu befeuern. Leider befindet sich das Schätzchen nicht in meinem Besitz, sie wurde wohl Anfang des Jahres in der Bucht versteigert:


Habe hier übrigens vier verschiedene Varianten der Hasag 351L. Alle mit Stahltank, aber 2x lackiert in unterschiedlichen Farben, 1x verzinkt und 1x vernickelt. Bei den ersten drei ist der Innenmantel und der Wulst aus Stahl bläulich-grau emailliert; die vierte hat einen Innenmantel und Wulst aus vernickeltem Messing:

Alle 4 haben eine schwarze emaillierte Kappe. Die Haubenmutter der Lampe mit Messing-Innenmantel ist aber flach und breit.

Daneben gibt es noch eine Hasag 5144A, die bis auf die Haubenmutter und die Lochung des Wulstes absolut gleich aussieht, aber einen vernickelten Messingtank hat:


Gruß, Martin

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No electrons were harmed in the posting of this message, although several might have been accelerated against their collective will.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.09.15 21:40.


Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
08. September 2015 21:58
Hallo Reinhard,
würde mal vorab sagen, dass eine gut gebrauchte Mewa ein Sammelsurium an Teilen aus verschiedenen zeitlichen Bauabschnitten darstellt, oft instandgesetzt und modifiziert, eben mit dem was gerade vorhanden war. Und hat es nicht gepasst dann wurde es eben eingepasst.
Entsprechend der damaligen Handwerkstechnik in der DDR.
Bedenkt man dass eine neue Mewa damals schon über 50 Ostmark gekostet haben soll (Belege habe ich keine, wurde mir per Mundpropaganda zugetragen) so wundert mich das bei Lampen nicht, welche in Privatbesitz waren. Die wurden eben repariert, kam billiger als ne neue und kaum Wartefrist.
Bei meiner ist der Tank ungemarkt, Bei der Mewafertigung der ersten und 2. Generation war der Tank bereits gemarkt. Der Knickvergaser weist einen Nummerncode auf, wie bei Deiner Lampe. Soweit sind wohl beide identisch.
Und jetzt kommts:
Die Gazestopfung entspricht der HASAG.
Der Vergaser ist noch alte Fertigung, also Hasag. Jedoch wurde die Düsenbohrung aufgearbeitet. Das Gewinde wurde mit 6 x 1 mm eingeschnitten, es entspricht der 2. Mewageneration. Es waren wohl keine alten Düsen mehr greifbar. Daher Umbau auf die 2. Mewageneration, das Hasag-Gewinde war M4.
Das Führungsgestänge der HASAG/Mewa 1. Generation hat wohl irgendwann den Geist aufgegeben. Eingebaut war ein Führungsgestänge wie bei der PX 500 bzw. Anchor 500. Nur ist diese Stange zu lang. Sie wurde daher gekürzt und mit einem M 3 Gewinde versehen.
Ich habe PX- und Anchorgestänge neben die entnommene Mewastange gelegt. Identisch! Auch die Mewa-Düsennadel passte problemlos in beide Fremdstangen. Der Umbau entspricht der verbesserten 2. Mewageneration.
Desweiteren verfügt das Mischrohr über ein anderes Gewinde und Stärke hinschichtlich der Mischkammer. Der Hasagbrenner passt hier nicht mehr, ich hab mir noch ein orginales Neuteil besorgt. Auf das Mischrohr war eine Messingmischkammer aufgeschraubt. Ich habe sie abgenommen und mit der Mischkammer aus Heinzebeständen sowie mit der Mischkammer einer SeaAnchor verglichen.Sie entspricht in Form und Verarbeitung der SeaAnchor, beide Kammern sind nahezu gleich schwer, differieren nur um 3 Gramm. Zufall????
Meine Lampe verfügte über einen Tonbrenner, also der 2. Mewageneration zuordenbar. Ich habe auch hier mit Heinze- und Anchorbrennern verschiedener rückläufiger Baujahre verglichen welche bei mir im Lager liegen. Er entspricht eindeutig von Gewicht, Abmessungen und der Form der Anchorserien. Der Heinze war stärker und massiver gefertigt.
Innenmantel, Haube und Deckel sind wie Hasag.
Ich habe mir hierauf die Mühe gemacht und über Alibaba-Com die Grosshändlerangebote bzgl. der Anchorteile abgerufen. Selbst die heutigen, wohl auch deutlich gestiegenen Preise ab Fabrik Chinasprechen für sich und legen die Vermutung nahe, dass Grossserienteile für die Mewa der 2. Generation dort eingekauft worden sind.
Unterstützt wird meine Vermutung durch die Tatsache dass ich im Besitz einer ungebrannten Lampe der 2. Mewageneration bin.
Alle Umbauteile meiner Mewa sind identisch mit dieser, sowohl in Form wie auch Gewicht.
Und bei Anchorteilen kenne ich mich besonders gut aus. Immerhin arbeite ich mit diesen Lampen seit rund 30 Jahren. Damals bin ich mit Anchor das erste Mal in Asien in Kontakt gekommen. Seither begleiten mich diese Lampen als zuverlässige Arbeitsgeräte. Ich fahre 2 dieser Lampen in Deutschland, in meinem Haus in Nordvietnam stehen zur Notversorgung 5 dieser Lampen zur Verfügung wenn der Strom abgeschaltet wird bzw. ausfällt.
Bin mal gespannt was die 7. Mewa ausweist, sie ist NOS, wenn sie in Kürze "reinkommt".
Wann eine Umstellung von HASAG auf Mewafertigung erfolgte kann derzeit kaum beurteilt werden zumal auf den Hasag-Fertigungsmaschinen zu DDR-Zeiten fleissig produziert wurde. Ich schätze, dass es ein langsamer fliessender Übergang war. Denkbar wäre jedoch dass einmal ein Modell uns erreicht, welches Bauteile aus anderem Material aufweist als die HASAG-Teile. Wenn dies zeitlich datierbar wäre, dann hätten wir wohl einen Anhaltspunkt.
Meine Mewa läuft problemlos mit Waschbenzin und acetonfreiem Bremsenreiniger!
Viel Spass bei weiteren Nachforschungen
wünscht
Erich
Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
11. September 2015 11:01
Erich schrieb:

> Wann eine Umstellung von HASAG auf Mewafertigung
> erfolgte kann derzeit kaum beurteilt werden zumal
> auf den Hasag-Fertigungsmaschinen zu DDR-Zeiten
> fleissig produziert wurde. Ich schätze, dass es
> ein langsamer fliessender Übergang war. Denkbar
> wäre jedoch dass einmal ein Modell uns erreicht,
> welches Bauteile aus anderem Material aufweist als
> die HASAG-Teile. Wenn dies zeitlich datierbar
> wäre, dann hätten wir wohl einen Anhaltspunkt.
> Meine Mewa läuft problemlos mit Waschbenzin und
> acetonfreiem Bremsenreiniger!
> Viel Spass bei weiteren Nachforschungen
> wünscht
> Erich


Hallo Erich,

Bei dieser MEWA die noch völlig ungebrannt war,war diese Betriebsanleitung dabei.
Das unten links müßte doch das Druckdatum sein.
Oder täusche ich mich da ? Also Februar 1952.
Wenn es sich nicht um das Druckdatum handelt dann möge man mir bitte verzeihen.

Es gibt hier im Forum mindestens zwei Experten in Sachen Dokumente usw.

Wenn die Zahlen von den Fachleuten als Druckdatum bestätigt würden dann wüßten wir schonmal wie im Februar 1952 die MEWA ausgesehen hat.
Natürlich weiß ich daß das Herstellungsdatum mit dem Druckdatum der Betriebsanleitung nicht unbedingt genau übereinstimmen muß,oder doch ?

An dieser MEWA war dann schon kein einziges Hasagteil mehr verbaut.
Das würde wiederum bedeuten daß der Übergang von Hasag auf Mewateile für damalige Verhältnisse doch recht zügig vonstatten ging.

MFG.Reinhard


Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
11. September 2015 19:32
Moin Reinhard,

steht bei deiner 2.52 Ba "Starklichtlaterne mit Normengewinde" ???
Dann wäre meine recht genau zu datieren.
Ich habe eine Laterne mit Ba von 12.51 "Starklichtlaterne, Leuchtkraft 300 HK".
Diese ist kompatibel mit Hasag.
Auch zu sehen an den "K" Ersatzteilnummern.

Gruß Joachim

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10.DochtLampenTreffen Himmelspforte 14.08.23 - 20.08.23
Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
11. September 2015 20:23
Hallo Joachim,

Nein von Normengewinde steht da nichts.
Nur Starklichtlaterne 300 HK.
Aber sieh selbst.
Leider sind die Papiere stark zerbröselt und es fehlt sogar ein Stückchen.

Aber meine MEWA ist wie gesagt überhaupt nicht mehr kompatibel mit Hasag.
Einzig das Mischrohr könnte vielleicht noch gleich sein.

Vielleicht haben wir jetzt genau den "Schnitt" zwischen Hasagweiterbau halt ohne Hasagmarkierung und MEWA gefunden.
Dann war vielleicht 1952 das erste Jahr in dem keine Hasagteile mehr verwendet wurden.

Oder was sagen die Experten die den thread mitverfolgen ?

MFG.Reinhard


Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
11. September 2015 20:35
Moin Reinhard,

da passt dann aber die Ba nicht zur Laterne ;-)

Es kursiert hier irgendwo noch eine Ba von 58 wo dann "Starklichtlaterne mit Normengewinde" steht.
Dort sind dann auch ein Teil der Ersatzteilnummern geändert von "K" auf "N".

Gruß Joachim

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10.DochtLampenTreffen Himmelspforte 14.08.23 - 20.08.23
Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
11. September 2015 21:14
Hallo Reinhard,
also in Bezug auf ehemalige Ostprodukte bin ich nicht gerade unbedarft. Immerhin fahre ich seit mehr als 30 Jahren eine MZ und bin insofern mit dem "Papierkrieg DDR" mehr als überdeutlich in Kontakt gekommen, besonders nach der Wende.
Damals haben wir Codierungen wie Du sie hier anführst zur Kenntnis genommen aber nicht weiter bewertet. Bei einem Besuch im damals noch existierenden MZ-Werk habe ich mir die Bedeutung durch einen Buchhalter und durch einen Lageristen erklären lassen.
Buchstaben und Zahlenkladden geben angeblich das Model der Ware und Vermerkungen des Herstellers und auch des druckenden Verlages zum Druck an. Mir wurde erklärt, dass die letzten beiden Zahlen, in Deinem Fall 02.52 den Monat, die Folgezahlen nach dem Punkt den Jahrgang beziffern, wann das Model erstmals in den Handel kam, für welche der Druck bestimmt war.
Bedenkt man, dass mit diesen Lampen die gesamten volkseigenen Betriebe vorrangig ausgerüstet wurden, diverse Lampen dem Export zugeführt wurden; eine sozialistische Bruderländer ebenfalls festbeliefert wurden, so kann man davon ausgehen, dass zun einen die vorhandenen HASAG-Teile relativ schnell aufgebraucht waren, andererseits die vorhandenen HASAG-Fertigungsmaschinen, welche zum einen sicherlich schon durch die Kriegswirren beeinträcht waren, numehr an der Verschleissgrenze angelangt waren.
MEWA war ebenso wie anderen volkseigene Fertigungsbetriebe angehalten die Lampen möglichst materialersparend zu fertigen. Insofern ist es mehr als schlüssig, dass auch die Baupläne hier auf den Prüfstand kamen, was letztendlich zu einer überarbeiteten Konstuktion führte. In Anbetracht der benötigten und gefertigten Lampen dürfte das relativ früh gewesen sein.
Unser Forenkollege Joachim Maischak weist uns darauf hin, dass er über eine Lampe verfügt, welche die Nr.12.51 aufweist. Diese Lampe soll mit der HASAG baugleich sein. Es gibt an dieser Aussage keine Zweifel. Dies bedeutet jedoch dass die Aussage der MZ-Leute zumindest zum Teil als "Blödsinn" eingestuft werden muss. Es ist kaum davon auszugehen, dass im Monat 12.51 ein neues (altes) Model auf den Markt kam und im Monat 02.52 die Ablösung durch ein "Neumodell" erfolgte, für DDR-Verhältnisse unschlüssig. Andererseits kann es endgültig ausgeschlossen werden? Denkbar wäre es auch, das beide Modelle noch nebeneinander gefertigt wurden, da einige HASAG-Teile auf das 02.52 Modell nicht passen, nämlich so lange bis die Altteile abverbraucht waren.
Möglich wäre es auch, dass der Druck jährlich erfolgte und das Druckdatum dokumentiert wurde. Das bedeutet jedoch, sofern noch vorhanden, dass einige Lampen zeitlich datiert werden könnten.
Aber das sind alles Mutmassungen, ohne werkseitige Unterlagen dürfte esendgültig wohl nicht zu beweisen sein. Wir können bisher nur den groben Zeitrahmen festlegen.
Andererseits kann es als hochwahrscheinlich gelten dass zu DDR-Zeiten nur wenige Lampen den Weg in den Privatbesitz gefunden haben, zumindest durch legalen Erwerb, da die Lampe offiziell nicht zu kaufen war. Ein Erwerb war nur über Umwege möglich = "Abzweigen" oder über Beziehungen.
Die Ersatzteilversorgung der "Mewaneukonstuktion" ist sehr bescheiden, da viele HASAG-Teile nicht passend sind. Auch hier werden wir Engpässen entgegengehen, sofern wir die Lampen betreiben.
Es wäre daher die Frage aufzuwerfen, ob wir uns nicht mittelfristig zu einer Interessengemeinschaft zusammenschliessen.
Gemeinschaftlich wäre es sicherlich möglich auch erschwingliche Kleinserien an Verschleissteilen nachproduzieren zu können. Ebenso könnten wir unsere Unterlagen als gemeinschaftliche Bibliothek zusammenfassen.
Nur soviel als Anregung!
Viel Spass wünscht
Erich
Hallo,

meines Wissens nach geben die Datumsangaben auf Bedienungsanleitungen etc. lediglich das Druckdatum des entsprechenden Papiers an. Diese Art Kennzeichnung mit diesen langen Zahlenkolonnen, die am Ende immer eine Jahreszahl enthielten (davor war meist das Quartal in römischen Ziffern enthalten), gab es auf fast allen Druckerzeugnissen, auch auf Vordrucken, z.B Arzneirezepten, Lieferscheinen usw, die nicht mit einem festen Produkt verknüpft waren. Die Angabe, es würde sich um den ersten Produktionsmonat eines Produkts handeln, ist also eher ins Reich der Legenden einzuordnen. Je nach Charge der Lieferung der Druckerzeugnisse waren diese auch anders.

Dabei muss man aber auch bedenken, dass z.B. Lagerbestände mit aktuellen Betriebsanleitungen ausgeliefert wurden - das eigentliche Produkt kann zu diesem Zeitpunkt schon anders ausgesehen haben bzw. weiter entwickelt worden sein. Es ist somit schwierig, am Druckdatum den Produktionszeitpunkt festzumachen. Besonders, wenn es von einem Produkt verschiedene Ausführungen gab, von denen die vermeintlich bessere für bestimmte Kunden zurückgehalten wurde (z.B. Export). Zudem konnte es vorkommen, dass die Vordrucke längere Zeit lagerten, bevor sie den Lampen beigelegt wurden...

Grüße
Max
Fakten, Fakten, Fakten... (frei nach der Werbung der 90er Jahre)
12. September 2015 00:26
Erich schrieb:
-------------------------------------------------------
> [...]
> Bedenkt man, dass mit diesen Lampen die gesamten
> volkseigenen Betriebe vorrangig ausgerüstet
> wurden, diverse Lampen dem Export zugeführt
> wurden; eine sozialistische Bruderländer
> ebenfalls festbeliefert wurden, so kann man davon
> ausgehen, dass zun einen die vorhandenen
> HASAG-Teile relativ schnell aufgebraucht waren,
> andererseits die vorhandenen
> HASAG-Fertigungsmaschinen, welche zum einen
> sicherlich schon durch die Kriegswirren
> beeinträcht waren, numehr an der
> Verschleissgrenze angelangt waren.
> MEWA war ebenso wie anderen volkseigene
> Fertigungsbetriebe angehalten die Lampen
> möglichst materialersparend zu fertigen. Insofern
> ist es mehr als schlüssig, dass auch die
> Baupläne hier auf den Prüfstand kamen, was
> letztendlich zu einer überarbeiteten Konstuktion
> führte. In Anbetracht der benötigten und
> gefertigten Lampen dürfte das relativ früh
> gewesen sein.
> Unser Forenkollege Joachim Maischak weist uns
> darauf hin, dass er über eine Lampe verfügt,
> welche die Nr.12.51 aufweist.
> [...] Ebenso könnten wir
> unsere Unterlagen als gemeinschaftliche Bibliothek
> zusammenfassen.
> [...]

Hallo an Alle,

ich möchte hier auf keinen Fall Euren Fleiß und Energie schmälern, die Geschichte der den Starklichtlampen der Hugo Schneider AG nachfolgenden Modelle aus der DDR zu beleuchten.

Ein erster Schritt einer ernstgemeinten Annäherung an das Thema sollte aber unbedingt sein, ausschließlich reine Fakten zu sammeln.

Die direkte Einbindung von Überlegungen, scheinbar "logischen" Zusammenhängen und persönlichen Erfahrungen zur DDR macht es schnell unmöglich, die bislang in recht überschaubarem Umfang vorhandenen, nachweisbaren Informationen dazwischen aufzuspüren.

Überlegungen und Erfahrungen bezüglich Ostprodukte und Ostwirtschaft mögen hier und da sicher auch mal hilfreich sein. Wenn die Annäherung an das Thema aber nicht auf belastbaren Nachweisen beruhen, bilden sich schnell Meinungen und Überzeugungen, die überhaupt nicht mehr die Realität wiederspiegeln.
Daher noch meine Empfehlung - lasst uns die Schlussfolgerungen ganz weit hinten anstellen und nur Informationen sortieren - ohne Wertung! Schon das ist extrem viel Arbeit und muss wirklich sehr sauber aufbereitet sein. Selbst kleine Ungenauigkeiten führen da nämlich sehr schnell in die Irre.

Beispiel: Wenn Joachim schreibt, er habe "eine Laterne mit Ba von 12.51", dann ist das etwas ganz anderes, als wenn Joachim "über eine Lampe verfügt, welche die Nr.12.51 aufweist"...

Stellvertretend mal ein paar konkrete Fragen am Beispiel der oben zitierten Überlegungen:
- War denn die Wirtschaft der DDR denn 1950 schon so, wie man Sie unmittelbar nach Ihrem Zusammenbruch noch erleben konnte?
- Hat man damals Produktionsanlagen optimiert, als man froh war, dass ein paar Anlagen im Land wieder liefen und der Wiederaufbau wenigstens ganz langsam in Schwung kam?
- Wie organisiert war denn wenige Jahre nach dem Krieg die gegenseitige Lieferung (insbesondere von Starklichtlampen) in die Bruderländer, wie gut der Export in westliche Länder aufgestellt, wie viele Laternen wurden tatsächlich an die Volkseigenen Betrieben ausgeliefert?
- Welche Art Schäden hatten denn die Produktionsanalgen für Starklichtlampen der Hugo Schneider AG durch die Krieswirren konkret, dass die zwar noch eingesetzt werden konnten aber doch schneller verschlissen?
- War davon überhaupt noch etwas da, oder hat die UDSSR die betreffenden Produktionsanlagen vielleicht auch einfach komplett demontiert?

Ohne all diese Fragen (und noch deutlich mehr) zu beantworten, kann man ohne Produktionsunterlagen eben gerade nicht ergründen, wie schnell ein Teilevorrat aufgebraucht wurde. Ob für die "Übergangsvarianten" überhaupt auf einen Teilevorrat zurückgegriffen wurde. Oder im Gegenteil zurückgegriffen werden musste, weil gar keine original Anlagen mehr vorhanden waren.

Grüße
Stefan



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.09.15 00:28.
Re: Fakten, Fakten, Fakten... (frei nach der Werbung der 90er Jahre)
12. September 2015 11:48
Hallo zusammen,

Als Threadsteller möchte ich nun versuchen die Dinge ein wenig zu ordnen.

Zunächst einmal ein Dankeschön an Stefan Sindlinger der uns auf vernünftige Art und Weise gezeigt hat daß in so einer Diskussion nur Fakten zählen.Vermutungen sind eher fehl am Platz.Auch wenn sie noch so logisch erscheinen.Oft war dann etwas ganz anderst als man gedacht hatte.

Worum geht es in diesem thread ?

1.)Wir wollen herausfinden wie die Lampen zwischen Hasag 351 L und MEWA ausgesehen haben.was es für Varianten gab.
2.)Und im Zuge dessen möchten wir herausfinden ab wann genau die "astreine MEWA" hergestellt wurde.

3.)Mir persönlich wäre es recht wenn wir ein komplettes Zeitdiagramm erstellen könnten von HASAG 351 L zu MEWA zu BAT und schließlich BAT 270.Immer mit Anfang bis Ende Bauzeit.Weil das ist doch eine "Starklichtlampenfamilie".

Natürlich nur mit Fakten.Also Schriftdokumente,Zeichnungen und Fotos.

Was haben wir bis jetzt ?

Eine Betriebsanleitung mit K-Nummern von 12.51 mit Lampe wie Hasag 351 L
Eine weitere Betriebsanleitung ebenfalls mit K-Nummern von 2.52 mit Lampe komplett ohne Hasagteile.
Dazu einige Fotos.

MFG.Reinhard



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.09.15 11:51.
Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
12. September 2015 20:39
Hallo Reinhard,
habe mir Stefans Bericht zu Gemüte geführt. Richtig! Viel haben wir nicht auf der Hand. Zumindest nicht an Unterlagen.
Und das Internet gibt nicht viel her! Lediglich auf einer Händlerseite (starklicht.com) habe ich etwas mehr gefunden, allerdings noch sehr allgemein.
Doch zumindest sind grob die Jahrgänge angegeben.
Gedanken habe ich mir hinsichtlich der Firmenunterlagen gemacht. Wenn, dann wäre es notwendig an den ehemaligen Produktionsstätten zu ermitteln. Inwieweit die Treuhand noch über Restunterlagen verfügt stellt sich fraglich. Ein Freund und ehemaliger Mitarbeiter der Treunhand hat mir da keine allzu grossen Hoffnungen gemacht.
Die Befragung ehemaliger Mitarbeiter, sofern die überhaupt zur Auskunft bereit sind, fraglich!
Des Sammeln von Lampen und ihre Katalogiesierung, eine weitere sehr zeitaufwendige Angelegenheit.
Es stellt sich die Frage wie gehen wir weiter vor?
Bevor wir uns jetzt weiter wild reinsteigern sollten wir den weiteren Weg abstimmen.
Grüsse
Erich
Die Unterlagen des VEB Leipziger Werke liegen im Sächsischen Staatsarchiv Leipzig, es sind "nur" 22 Laufmeter Akten. Die Treuhand ist da außen vor, da der Betrieb schon 1961/62 aufgelöst wurde.
Wo die Unterlagen des Werkes in Beierfeld gelandet sind, ist mir nicht bekannt.

Grüße
Max
Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
13. September 2015 20:17
Hallo Max,
na ja nur 22 laufende Meter Aktenmaterial.
Wenn ich ehrlich bin, das erschreckt mich wenig, da ich beruflich in einem viertel Jahr deutlich mehr lesen muss.
Allerdings ist es wohl ein logistisches Problem hinsichtlich Freizeit und Urlaub.
Grüsse
Erich
Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
13. September 2015 20:58
Guten Abend Erich und Max,

.........Tja ich glaub es ist vernünftiger wenn wir uns im Schein unserer Lämpchen bei einem Glas Wein erfreuen....

Das Hobby soll ja Spass machen und nicht zur Last werden.

Bei mir leuchtet gerade eine Hasag 351 L. Ihr wärt beim Anblick begeistert.

Gruß,Reinhard
Re: Und noch eine weitere Version aus der Familie HASAG 351L,MEWA,BAT
10. Oktober 2015 23:42
Guten Abend zusammen,

Ich arbeite momentan u.a. an einer BAT Starklichtlampe.
Ich möchte euch mal die verschiedenen Pumpenschächte und Mischrohre dieser Lampen zeigen.

Zu den Pumpenschächten mit den dazugehörigen Pumpendeckeln von links nach rechts:
Hasag 351L,MEWA(sowie sie an meinen 4 Mewa´s verbaut sind),BAT und BAT 270,ganz rechts Petromax zum Vergleich.
Die Pumpendeckel passen immer nur auf die dazugehörigen Pumpenschächte.
Sie sind nicht untereinander kompatibel.
Auch die jüngsten BAT-pumpenschächte und Pumpendeckel sind nicht mit den Petromaxteilen kompatibel.

Zu den Mischrohen von links nach rechts:
HASAG 351L und MEWA(zumindest bei meinen 4 älteren Exemplaren),dann BAT und ganz rechts BAT 270.

MFG.Reinhard


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