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20. Großes Lampentreffen an Fronleichnam, 11.06. bis 14.06.2020 in Westerstede (Ostfriesland)

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Feuerhand 276/Reichsbahnlaterne
geschrieben von jaga 
Feuerhand 276/Reichsbahnlaterne
11. Dezember 2016 16:34
Hallo,ich habe eine neue Feuerhand 276 gekauft,diese will einfach nicht richtig brennen obwohl das Petroleum in einer anderen Laterne tadellos brennt,den Docht hab ich auch schon einige mal gekürzt,die Flamme wird immer kleiner.
Weiters suche ich für die Bahnlaterne einen Karbidtank,meine funktioniert zwar, jedoch ist der inner Teil ( Trichter ) vom Karbidtank ziemlich verrostet.
LG
Jaga
Re: Feuerhand 276/Reichsbahnlaterne
12. Dezember 2016 04:14
Servus.
Wasche Deinen Docht mal ordentlich aus.
Trockne ihn dann sorgfältig
und walke das Teil dabei kräftig.
Zum Waschen keinen Weichspüler verwenden.

Es kann aber auch sein, daß der Brennstoff eine Spur zu dickflüssig ist
und deswegen im Docht nicht ausreichend empor klettern kann.
Vor allem die recht reinen u. teueren Brennstoffe alá Alkan sind dafür bekannt.
Dann solltest Du auf Flüss. Grillanzünder auf Mineralölbasis ausweichen.

Gut gelings!

Gruß Rüdiger
Re: Feuerhand 276/Reichsbahnlaterne
12. Dezember 2016 10:08
Hallo,danke für deine Tips,Petroleum ist von Pelam,Docht Original dabei,ich werde aber trotzdem Deine Rat befolgen und den Docht einmal waschen und Grillanzünder probieren.
LG
Reimar
Re: Feuerhand 276/Reichsbahnlaterne
12. Dezember 2016 13:43
jaga schrieb:
-------------------------------------------------------
> [attachment 11888
> Reichsbahnlaterne1.jpg][attachment 11887
> Reichsbahnlaterne2.jpg]Hallo,ich habe eine neue
> Feuerhand 276 gekauft,diese will einfach nicht
> richtig brennen obwohl das Petroleum in einer
> anderen Laterne tadellos brennt,den Docht hab ich
> auch schon einige mal gekürzt,die Flamme wird
> immer kleiner.


Hallo. wie Rüdiger schon schreibt - eventuell mal einenen anderen Brennstoff versuchen.
Wenn es eine übliche FH 276 ist - also ohne vergrößerten Tank - sollte es aber eigentlich mit üblichen Brennstoffen keine Probleme geben.
Weder Förderhöhe noch die nötige Fördermenge sind anspruchsvoll. Falls möglich - kontaktiere doch mal Deinen Händler - evtl hat der da einen Tipp für Dich.

> Weiters suche ich für die Bahnlaterne einen
> Karbidtank,meine funktioniert zwar, jedoch ist der
> inner Teil ( Trichter ) vom Karbidtank ziemlich
> verrostet.


Beschaffung neuer Tanks für die Einheitslaternen ist kaum möglich. Oberteile gibt es gerade unbenutzte zu kaufen - aber eben ohne Tank.
Du wirst also den vorhandenen Tank erhalten müssen. Die Lampenteile nach der Benutzung immer umgehend reinigen und gut trocknen !

Ich reibe derzeit leicht rostige Dinge mit Owatrol Öl (Danke Stefan) ein. Das schützt sehr eindrucksvoll.
Ob es da aber irgendwelche Reaktionen mit Calzium Karbid bzw. dem späteren Kalk geben könnte - kann ich nicht einschätzen.

mit freundlichem Gruß
Torsten

----------------------------------
Ex fumo dare lucem



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.12.16 14:36.
Re: Feuerhand 276/Reichsbahnlaterne
12. Dezember 2016 15:33
Zu dem Karbid-"Tank"-Einsatz ...
Vielleicht gelingt ja eine Reaktivierung über eine Bastelarbeit
oder ein "Neubau" aus Teilen der Krabbelkiste?
Da dieses Teil sehr starken Oxydationsvorgängen während des Betriebs ausgesetzt ist, könnte man es ja versuchen durch Verzinnen etwas widerstandsfähiger zu machen?
Auf jeden Fall nach Gebrauch immer gut säubern (das Karbid ist ja reiner Kalk, den man bedenkenlos auf den Kompost /Biomüll?\ oder in den Hausmüll geben kann) und wie von Torsten beschrieben, anschließend gut trocknen und einölen.
Alternativ, wenn Du nicht basteln magst/kannst, einfach die Augen offen halten, irgendwo wird sicher mal etwas günstig angeboten.

Oder Du fragst mal bei Hr. Breidenstein im Shop an,
da ist so ein komplettes Teil im Antikmarkt angeboten, das sieht aus, als könnte es passen:
[hytta-antik.de]

Gruß Rüdiger
Re: Feuerhand 276/Reichsbahnlaterne
12. Dezember 2016 15:59
ABurger schrieb:
-------------------------------------------------------
> Zu dem Karbid-"Tank"-Einsatz ...
> ... anschließend gut trocknen und einölen.


Hallo Rüdiger,
Owatrol ist kein einfaches Öl..es billdet einen sehr stabilen und dauerhaften Schutzfilm..
ganz ähnlich wie Leinöl bei Holz. das kannst Du aber googeln.

> da ist so ein komplettes Teil im Antikmarkt angeboten, das sieht aus, als könnte es passen:
> [hytta-antik.de]


Das ist eben leider kein kompletter Lampeneinsatz - es fehlt gerade der gesuchte Tank.

Gruß
Torsten
Re: Feuerhand 276/Reichsbahnlaterne
12. Dezember 2016 17:43
Hallo,danke euch allen,es ist eine normale 276 Baby,ich habe auch eine zweite davon die leuchtet problemlos mit dem gleichen Petroleum.
Anbei hab ich noch einige Bilder von der Karbidlampe gemacht.Es ist nur der Einsatz stark verrostet,der Tank ansich ist dicht,es gehört höchstens die Dichtung erneuert ( ist hart,ich habe sie mit Hirschtalg eingerieben ) die Lampe leuchtet auch,kann ich auf den Einsatz eventuell verzichten?
Werde mir trotzdem die im Shop als Vorrat kaufen,vielleicht bekomme ich später einen Einsatz/Tank dazu.
LG
Reimar
Re: Feuerhand 276/Reichsbahnlaterne
12. Dezember 2016 18:21
Hallo 'Torsten,
- Owatrol kenne ich. Habe damit schon ein wenig "experimentiert".
Man kann sogar Kamindeckel von Sturmlampen damit eindulfen.
In Borlefzen habe ich damit einige Leute angefixt.

- Daß das Angebot von Jürgen Breidenstein den Tank bzw. den Einsatz nicht dabei hat, hatte ich gesehen. Aber erfahrungsgemäß hat der Jürgen ja manchmal das eine oder andere Teil auf Lager liegen, nur nicht im Shop oder so offeriert. Deswegen meinte ich ja, daß eine Initiativanfrage evtl. erfolgreich sein könnte ...?

- @ Reimar ...
Eine weiche Gummidichtung wäre schon sicherer. Nicht daß es da mal ungewollt irgendwo heraus züngelt. Das Acetylen verbrennt schon recht heiß ...
- Da Du ja noch das alte Org.-Teil da hast, dürfte es doch sicher machbar sein, daß Du Dir selbst etwas baust? Die nötigen Bleche bekommst Du sicher bei einem Spengler, als Reststücke aus dem Abfall?
Zum Betrieb ist so ein Teil aber schon nötig. Mit Hilfe diesen Teils wird nämlich das abtropfende Wasser über das Karbid relativ gleichmäßig verteilt, über das gelochte Rohrstück kann entweichendes Gas aus der unteren "Schlammschicht" dann zugleich auch besser nach oben ableiten - soweit, wie ich das Prinzip begriffen habe.
Meine Erfahrung ist, daß wenn man so eine Karbidlampe mal schüttelt und damit die halbflüssige Masse in dem Entwickler in Bewegung bringt, entweicht auch jedes Mal etwas Gas, wodurch die Lampe dann auch mal stoßweise heller wird. Von daher denke ich, sollte man schon einen solchen Verteiler verbaut haben, der weitgehenst intakt ist.

Gruß Rüdiger
Re: Feuerhand 276/Reichsbahnlaterne
12. Dezember 2016 18:34
Hallo Rüdiger,ich habe Hr.Breidenstein schon geschrieben und würde das Teil auch auf Reserve kaufen,vielleicht findet sich noch ein Tank dazu,mit basteln muss ich erst probieren,ein alter Trichter oder so?
LG
Reimar
Re: Feuerhand 276/Reichsbahnlaterne
12. Dezember 2016 18:36
Zur Dichtung:

Falls sie nicht rissig ist, könnte folgendes funktionieren:

Entfette mal die Geschichte mit dem Hirschtalg. Leg die Dichtung einfach für 14 Tage in ein Einmachglas mit Wasser. Nach Ablauf der 14 Tage reibst Du die Dichtung komplett richtig dick mit Kernseife ein, wickelst das Ganze in Folie und läßt es nochmals 14 Tage liegen. Das hört sich zwar dämlich an, funktioniert aber tatsächlich, jedenfalls bei normalem, alten Gummi.

Ich habe den Tipp mal in Oldtimerkreisen bekommen, als ich mehrere Paar Weißwandreifen günstig kaufen konnte. Die waren aus alter Lagerware, ca. 20 bis 30 Jahre alt und nicht rissig, aber ziemlich hart. Nach der o. g. Prozedur waren sie wieder wie neu. Ich kann das nicht erklären, aber irgendwelche Stoffe aus der Seife werden wohl durch das Wasser als Weichmacher in den Gummi zurück gegeben.

Es zu versuchen kostet erstmal nichts und erfordert lediglich etwas Geduld.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.12.16 18:37.
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