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Hilfe zum Brennertyp
geschrieben von Jens 
Hilfe zum Brennertyp
22. Januar 2019 21:34
Hallo. Ich habe mal eine Expertenfrage, da ich mich noch nicht so gut mit Petroleumlampen auskenne. Ich habe mich zwar schon einige Tage im Internet belesen, bin aber nicht sicher. Ich hoffe man kann mir hier etwas weiter helfen.

Ich habe eine Lampe gekauft. Ursprünglich nahm ich an es handelt sich um einen 14''' Kosmosbrenner. Nach näherer Betrachtung des inneren Aufbaus habe ich festgestellt das der übliche Aufbau der Luftzufuhr an der Galerie fehlt, wie ich diesen bisher kannte.Gibt es Kosmosbrenner solcher Bauart? Da bei der Lampe auch ein Glaszylinder mit Wölbung aufgesetzt war welcher bei Brandscheibenbrennern / Matadorbrennern eingesetzt wird bin ich mir jetzt nicht mehr sicher ob es sich nicht doch um einen Brenner dieser Art handelt und einige Bauteile fehlen, oder ob hier der falsche Zylinder aufgesetzt wurde. Da die sonstigen Maße bei 14''' Kosmos- und 15''' Brandscheibenbrennern fast gleich sind konnte ich es daran nicht festmachen.

Ich hoffe jemand kennt sich da genauer aus. Vielen Dank.



Re: Hilfe zum Brennertyp
22. Januar 2019 22:23
Hallo Jens

Auch ohne Experte zu sein
kann ich dir sagen, dass dein Brenner wie ein Komosbrenner aussieht aber einen völlig falschen Zylinder trägt.
Der Glaszylinder passt nur zu einem Brandscheibenbrenner... auch Matatorbrenner genannt.
Genaueres zu deinem Brenner kann ich nicht sagen, weil du ihn nicht gut geknipst hast.

Miss mal bitte die Breite des Dochtes.

mit freundlichem Gruß
Torsten

----------------------------------
Ex fumo dare lucem
Re: Hilfe zum Brennertyp
22. Januar 2019 23:39
Hallo Jens,
mach' doch bitte auch mal ein Foto vom Dochttriebrad. Das Logo darauf sollte Aufschluss über den Hersteller geben, und vielleicht lassen sich darüber noch nähere Informationen zum Brenner herausfinden.
Gruß, Martin

-----
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Re: Hilfe zum Brennertyp
22. Januar 2019 23:58
Luftzufuhr an der Galerie?
Wie meinen?

Bin auch kein "Experte", aber ich schließe mich meinen Vorrednern an
und meine auch, daß es Kosmos, resp. ein Rundbrenner ist.

Also ich kann, trotz sub-optimaler Perspektive erkennen,
daß sich im unteren Teil sehr wohl Luftlöcher befinden.
Ein Teil der Luft strömt ja auch von innerhalb des Brenner bzw. innen vom Dochtschacht ein.

Mir sieht das also nicht nach einem Brandscheiben- oder Matadorbrnner aus.

Vergleiche doch auch mal die Aufnahmen der versch. Ausführungen aus,
wie hier z.B. zu sehen:
- Kosmos >> [hytta.de]
- Matador >> [hytta.de]

Gruß Rüdiger



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 22.01.19 23:59.
Re: Hilfe zum Brennertyp
23. Januar 2019 00:20
Danke für die schnellen Antworten.

Hallo Torsten. Die Dochtbreite ist 64mm, jedoch schon recht alt, sehr trocken und etwas dicker als die "heutigen". Ich nehme mal an, etwas feuchter und neu wird er 65mm breit gewesen sein.

Hallo Martin. Ein Foto vom Dochttriebrad. Es ist ein, aus Strichen bestehender Stern mit einem Stern in der Mitte. Ich hoffe es ist etwas zu erkennen.



Danke und Grüße, Jens.
Re: Hilfe zum Brennertyp
23. Januar 2019 11:20
Schau mal hier nach:

[wt-pempel.de]

Könnte Hugo Schneider sein.

MfG Ludwig
Re: Hilfe zum Brennertyp
23. Januar 2019 11:30
... leider etwas arg verspiegelt, kann die Details in der Mitte deswegen nicht gut erkennen.
Verdachtsweise komme ich auf Hugo Schneider/Leipzig, möchte das aber nicht fest nageln.

orientiert habe ich mich hier: [www.petroleumbrenner.de]

Gruß Rüdiger



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.01.19 11:32.
Re: Hilfe zum Brennertyp
23. Januar 2019 17:29
Danke für die Links.

Ich konnte mein Dochttriebrad finden. Auf einer der Seiten gab es dazu nur das Foto, jedoch keine Firmenbezeichnung. Auf der anderen Seite war es mit Hugo Schneider, Leipzig beschriftet. Wenn die Angaben richtig sind, hätten wir ja den Hersteller gefunden. Weiß jetzt jemand mehr, hilft das weiter?
Ich habe versucht mit den neuen Erkenntnissen zu suchen, bin aber nicht wirklich schlauer geworden.

Ich könnte mir vorstellen das es doch ein Brandscheibenbrenner gewesen ist. Nur fehlt jetzt im Inneren eine Hülse, welche aufgesteckt war, zur Luftführung und die oben die eingesteckte Brandscheibe. Die Frage ist nur, gibt es solche Bauarten mit aufgesetzter, aufgesteckter Hülse überhaupt?
Re: Hilfe zum Brennertyp
23. Januar 2019 17:57
...
> Ich könnte mir vorstellen das es doch ein
> Brandscheibenbrenner gewesen ist. Nur fehlt jetzt
> im Inneren eine Hülse, welche aufgesteckt war,
> zur Luftführung und die oben die eingesteckte
> Brandscheibe. Die Frage ist nur, gibt es solche
> Bauarten mit aufgesetzter, aufgesteckter Hülse
> überhaupt?

Hi Jens
Warum willst du denn mit Gewalt einen Brandschreiben Brenner herbeidiskutieren wenn du doch einen tollen Kosmosbrenner hast ?

Das Vorhandensein des Glaszylinders sagt nichts, aber rein gar nichts aus.
Ich hätte noch keine steckbare Hülse gesehen. Nur die Brandscheiben sind gesteckt.

Du wirst mit dem Kosmosbrenner eher Freude haben,
diese sind nicht gar so pingelig und empfindlich.

mit freundlichem Gruß
Torsten

----------------------------------
Ex fumo dare lucem
Re: Hilfe zum Brennertyp
23. Januar 2019 19:16
Hallo Torsten,

es gehr mir ja gar nicht darum dass es kein Kosmosbrenner sein soll. Nur kannte ich bisher nur Kosmosbrenner welche einen, wenn man von oben hineinschaut, Aufbau für die Luftzufuhr haben. Dieser hat das eben nicht, da ist nur ein Loch. Die Luftzufuhr über diese Einbauten sorgen dafür das Petroleum wirklich vollständig verbrennt und nicht verdunstet oder ob die Flamme die richtige Größe erreicht. Ist dies falsch, dann kann es rußen, stinken oder eben gar nicht brennen. Leider ist der Dochtvortrieb bei meinem Brenner defekt, so dass ich es nicht testen kann. Ich muss also etwas kaufen was passt und wollte nun erkunden was ich kaufen muss ohne unendlich Geld zu "verbrennen". Wenn der Halter für den Glasschirm nicht wäre, wäre es einfacher Ersatz, neu oder gebraucht, zu bekommen.

Viele Grüße, Jens.
Re: Hilfe zum Brennertyp
23. Januar 2019 20:13
Hallo Jens
Ich denke mal, du musst uns die
Funktionsweise von Lampen und Kochern nicht erklären.

Ich habe denoch nur eine verschwommene Vorstellung was du mit "Aufbauten für die Luftzufuhr" meinen könntest.

Wenn du bitte mal gute Fotos vom ausgebauten Brenner machen könntest ?

Es gab den Typ des Zentralluftbrenners. Diese funktionieren ausschliesslich mit speziellen Tanks welche die verbrennungsluft durch den Fuss und ein luftrohr im tankinneren zum Brenner leiten.

Denkbar das jemand nicht nur den falschen Glaszylinder sondeen auch einen falschen Tank kombinierte ?

Aber dazu müssten wir richtige Fotos von deinem Brenner sehen. Das ist nicht so einfach zu beschreiben.

Auf den Fotos sieht dein Brenner bislang wie ein üblicher aus.

mit freundlichem Gruß
Torsten

----------------------------------
Ex fumo dare lucem
Re: Hilfe zum Brennertyp
23. Januar 2019 23:04
Hallo nochmal,
ich stimme Torsten (und Ludwig) zu: Der Brenner sieht wie ein gut erhaltener, "gewöhnlicher" Kosmos-Brenner von Hugo Schneider aus. Auf dem zweiten Foto in deinem ersten Post meine ich sogar den keilförmigen Schlitz im äußeren Brandrohr erkennen zu können, durch welchen die Luft Zutritt ins Innere findet. Du kannst evtl. mal die gesamte Galerie abschrauben. Dann sollte man es deutlich erkennen können.
Ein Zentralzugbrenner wäre möglich, aber m.E. bei Kosmosbrennern eher unwahrscheinlich. Leider bin ich nicht so der Experte für Dochtlampen, aber vielleicht schaut sich mal einer die Fotos an und kann anhand von alten Katalogen o.Ä. Genaueres zum Brennertyp sagen.
Eine Halterung für eine Brandscheibe ist jedenfalls nicht zu erkennen: hier sollte das Brandrohr entweder ganz gerade sein (nicht nach ober konisch zulaufen) und innen über Laschen verfügen, die als Anschlag für die Brandscheibe dienen. Oder es müsste innen noch eine extra Führungshülse für eine Brandscheibe mit stiftförmiger Halterung eingebaut sein.
Gruß, Martin

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Re: Hilfe zum Brennertyp
24. Januar 2019 03:07
Die folgende Aussage verstehe ich nicht:
Zitat

das Petroleum wirklich vollständig verbrennt und nicht verdunstet
Wie soll ein Petroleum "ungenutzt" verdunsten können, anstatt zu verleuchten, wenn es über den Docht aus dem Tank nach oben gefördert wurde
und innerhalb vom Brenner weiter nach oben steigt?
Es wird sich immer an der bereits "tätigen" Flamme ebenfalls entzünden und verleuchten.

*grübelnd*
Ich sinniere gerade darüber nach, wie Du darauf kommst.
Kann es sein, daß Du meinst, daß dort, wo man von oben in dieses Loch in der Mitte vom Brenner schaut,
verdunstendes Petroleum ungenutzt in den Himmel aufsteigt, welches von der Brandscheibe ansonsten
umgelenkt und über den Docht strömen würde und dort dann verleuchtet?

Falls dem so ist, dann liegst Du völlig falsch, weil Du das physikalisch-chemische Prinzip
speziell der Vergasung und Entstehung von Licht eines Petroleumbrenners nicht verstanden hast
und die Luftführungen in so einem Brenner fehl-interpretierst (meine Meinung).

Mache Dir dazu bitte zuerst einmal das Prinzip des Vergasens und Verleuchtens
an einer Kerze zu eigen und belese Dich bitte mal über Paraffin/e.

Es ist nicht die Flüssigkeit, die "brennt", sondern die zu Gas gewordene Flüssigkeit,
also dem Petroleum, das Du durch eine Zündflamme zum Vergasen angeregt hast.

(Bei der Kerze ist das Paraffin zuerst noch fest, bevor Du mit dem Streichholz das Paraffinwachs
zum Schmelzen und sogleich zum Vergasen bringst und das sich dann entzündet und leuchtet.)
Es ist erst recht nicht der Docht, der brennt.

Dei mir einzige Erklärung, wie Du sonst der Meinung bist, bei dem von Dir gezeigten Brenner
müsse es sich um einen Brandscheibenbrenner handeln, dem nur die Brandscheibe fehlt.

Vermutlich hast Du Dir auch nicht die Bilder der Kosmosbrenner und der Matadorbrenner
auf den Fotos im hytta-Shop angesehen und verglichen?
Sonst wäre Dir eh bereits ein Licht aufgegangen ....

Sorry, aber ich weiß nicht, wie ich es besser und einleuchtender
(im wahrsten Sinne des Wortes) erklären soll ...

Gruß Rüdiger
Re: Hilfe zum Brennertyp
24. Januar 2019 19:09
Hallo Jens,
ich hab mir nochmals Bild 2 angesehen.
Also für meine Begriffe, sofern alles orginal ist, handelt es sich um einen Kosmosbrenner.
Wäre es es Matadorbrenner, dann müsstest Du im inneren Luftrohr des Dochtrohres mehrere Haltepunkte haben, auf welcher das Führungsrohr der Brandscheibe aufgesetzt wird. Es handelt sich hier um einen üblichen Standardbrenner mit seitlichen Dreieck-Luftanzug; nicht um einen Zentralluftbrenner.
Deine weitere Frage betrifft sicherlich den Spalt zwischen der äußeren Dochtführungshülse und dem inneren Anschlagsring der Galerie.
Da ich allerdings keinen Kosmosbrenner von Hugo Schneider besitze kann ich dazu keine Angaben machen ob der Spalt so normal ist.
Bei meinem 14-linigem No-Name-Brenner ist hier ein gelochtes Luftleitblech eingebaut.
Mitgeteilt wurde Dir ja schon, daß das Glas nicht für einen Kosmosbrenner passt. Passenden Ersatz bekommst Du hier in der hytta für kleines Geld.
Leider werden in den verschiedensten Verkaufsforen immer wieder Lampen wild kombiniert; der Insider erkennt dies in der Regel, der Anfänger läuft quasi ins Messer!
Einen grundsätzlichen Brandtest kannst Du auch mit dem Matadorglas machen, erwarte aber da bitte keine Wunder und die Lichtausbeute ....???
Grüße

Erich
Re: Hilfe zum Brennertyp
25. Januar 2019 00:29
Hallo und danke Erich und schön das du genau hingeschaut hast. Genau dieser Spalt zwischen der äußeren Dochtführungshülse und dem inneren Anschlagsring der Galerie hatte mich stutzig gemacht, da ich sonst auch nur Kosmosbrenner mit einem eingebauten Luftleitblech, bzw. einer Luftführung kenne, hier fehlte dies und in Kombination mit dem Zylinder war ich unsicher geworden. Es gibt ja so viele Bauarten und Kombinationen, da wollte ich einfach noch ein paar Erfahrungen einholen, ob dies schon mal jemand so gehabt oder gesehen hat. Haltepunkte im Brennerrohr konnte ich keine sehen. Ich hatte im Shop Brandscheiben gesehen welche oben eingesteckt werden und in ein 16mm Innenrohr passen, also konnte ich es daran bisher nicht festmachen.
Ich habe noch ein 14''' Kosmoszylinder zum testen da und wenn der Dochttrieb des Brenners nicht defekt wäre hätte ich es schon probiert. Ich muss erst einen neuen besorgen und wollte nichts falsches kaufen. Ich hatte auch noch einen neuen 14''' Kosmosbrenner da, aber da passen die Gewinde nicht, soll laut hytta Beschreibung gelegentlich vorkommen, habe ich gelesen. Da muss ich mal einen "alten" kaufen.

Danke und viele Grüße.
Andy K
Re: Hilfe zum Brennertyp
25. Januar 2019 19:34
Es gibt in der Tat Grobgewinde und Feingewinde auch bei den Kosmosbrennern.
Eine andere Möglichkeit, um neue Brenner zu verwenden wäre, mit dem neuen Brenner den dazu passenden Vasenring zu kaufen und diesen anstatt dem alten (den man dann halt entfernt) auf den Glastank einzugipsen.

Grüße
Andy
Re: Hilfe zum Brennertyp
25. Januar 2019 20:24
Hallo Andy,

grundsätzlich richtig! Nur dann bitte mit entsprechender Vorsicht vorgehen, nicht daß der Glastank beschädigt wird.

Grüße

Erich
Re: Hilfe zum Brennertyp
26. Januar 2019 22:27
Hallo Jens,
vermutlich ist Deine Gallerie mit festem Vasenring aus den 50er, 60er Jahre, als etliche Erbstücke von der Oma elektrifiziert wurden. Diese Teile waren dann oft etwas vereinfacht hergestellt. Wenn das Originalteil kaputt war blieb wohl oft nur der Kauf solch eines Teils. Vom Aussehen passte es ja. Genutzt wurden diese Lampen dann eh nicht mehr, den Petroleumduft wollte keiner mehr. Es hatte nur noch Erinnerungswert, immerhin hatte die Lampe die beiden Weltkriege mit ihren wichtigen Buntmetallsammlungen (Kupfer, Messing, Bronze) überstanden. In Deinem Falle ist der eigentliche Brenner mit der Dochtführung Original und hat sogar noch einen *DSR* mit schwarzem Glaseinsatz.
Läst sich das DSR gar nicht mehr drehen oder wollen die beiden Zahnradpaare nicht mit machen (durchdrehen)? Bei letzterem ist eine Reparatur sehr knifflig. Da muss man erst den unteren Abdeckboden los löten und hochbiegen um die Zahnräder wieder auf der Achse festlöten zu können. Dabei kann aber leider noch die ein oder andere Lötstelle ebenfalls sich lösen, ist schließlich alles weichgelötet.
MfG Bernhard aus Siegburg.
Re: Hilfe zum Brennertyp
28. Januar 2019 11:30
Hallo Bernhard,
der Brenner ist von einem früheren Besitzer "kaputtrepariert" worden. Wahrscheinlich hatten sich die Lötstellen der Zahnradbefestigungen gelöst und die Zahnräder drückten, je nach Drehrichtung, unten oder oben an die Messingplatten, so dass an diesen Stellen Beulen entstanden sind. Der Vorbesitzer hatte, wahrscheinlich durch das Loch unten etwas Gips hineingedrückt um diese wieder zu befestigen oder zu fixieren. Dieser Gips hat die kleine U-Förmig gebogene Halterung, welche die Zahnräder an Ihrem Platz hält und aus Blech ist, und die Lötstellen des oberen Abdeckbleches korodieren lassen. Die Zahnräder schlackerten nun ohne Halt innen hin und her. Als ich die Lampe erhielt prüfte ich, ob sich der Docht noch bewegen lässt. Dabei ist das obere Abdeckblech dann endgültig abgebrochen und herausgefallen, zusammen mit dem Gips und der Korodierten U-Förmig gebogene Halterung.
Ich habe aber alle Teile noch da. Die U-Förmig gebogene Halterung könnte ich neu bauen. Die Zahnräder müssten wieder festgelötet werden und die obere Platte ebenfalls. Eine Reparatur wäre sicherlich kniffelig, aber möglich.

Nun schreibst du das es weichgelötet ist, bist du Dir da sicher?

Bisher dachte ich immer die Brenner sind härtgelötet, wegen der höheren Hitzebeständigkeit von Hartlot. Eine Reparatur mit Hartlot und entsprechender hohen Temperatur sehe ich ebenfalls nicht ohne weitere Schäden anzurichten. Mit Weichlot, jedoch schon, da kann ich genauer mit der Lötspitze ansetzen. Die Frage lautet nur, hält das dann auch im laufendem Betrieb?

Danke und viele Grüße, Jens.
Re: Hilfe zum Brennertyp
28. Januar 2019 13:09
....
> Bisher dachte ich immer die Brenner sind
> härtgelötet, wegen der höheren
> Hitzebeständigkeit von Hartlot. Eine Reparatur
> mit Hartlot und entsprechender hohen Temperatur
> sehe ich ebenfalls nicht ohne weitere Schäden
> anzurichten. Mit Weichlot, jedoch schon, da kann
> ich genauer mit der Lötspitze ansetzen. Die Frage
> lautet nur, hält das dann auch im laufendem
> Betrieb?


Hallo Jens.
ja. Brenner sind nahezu immer weichgelötet... zumindest die älteren.
Einzig an einer Brandscheibe würde ich wohl hartlöten. Aber für den Rest genügt Weichlot.

mit freundlichem Gruß
Torsten

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