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Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
geschrieben von Michael Fasse 
Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
08. Dezember 2019 15:25
Liebe Petroleum-Althasen!
Bei meinen Bemühungen, etwas unabhängiger vom Stromnetz zu werden, bin ich auf diese wunderschönen Petroleumlampen gestoßen, die es bei Hytta noch zu kaufen gibt. Da könnte man ja glatt zum Sammler werden
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
08. Dezember 2019 15:27
Mein Text wurde abgeschnitten... Wie lange hält so ein Glühstrumpf eigentlich normalerweise. Bei meine hübschen Aladinlampe ist er nach 5Wochen unbrauchbar geworden. Die Lampe brannte in dieser Zeit etwa 2-3 mal in der Woche für 1-2 Stunden. Ist dieser Verschleiß so normal?
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
08. Dezember 2019 17:10
Ja, bei der neuzeitlichen Produktion dieser Glühkörper (im Auftrag von Aladdin)
scheint das "normal" geworden zu sein.

Wohl dem, der sich noch welche aus alten Chargen erhamstern konnte.

Eine empirisch erforschte Aufstellung, nach Betriebs-Stunden gelistet,
ist mir nicht bekannt - da gibt es wohl auch die verschiedensten Erfahrungen.

Gruß Rüdiger
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
08. Dezember 2019 17:10
Hallo Michael,

Glühstrumpf ist nicht gleich Glühstrumpf !
die Lebensdauer von weichen, hängenden Glühkörper in Vergaserlampen ist nach meiner Erfahrung vielfach höher,
als die der harten, stehenden Glühkörper in Glühlichtern.

Das letzte überhaupt noch produzierte Glühlicht ist eben diese Aladdin 23.
die Qualität der aktuell gefertigten Glühkörper ist häufiger Ursache von Diskussionen, die Behandlung derselben aber ebenso.
Ein großer, stehender Glühkörper ist ungleich empflicher als die üblichen hängenden Glühstrümpfe.

Ich benutze die Aladdin Glühköper in der Regel über Jahre, trage die Lampen aber nicht herum, meide jede Erschütterung...
kann aber auch damit leben, dass ich nach einiger Zeit nicht mehr die volle Helligkeit abrufen kann, weil sich der Glühkörper verformt hat oder der Draht gerissen oder oder.

>Bei meinen Bemühungen, etwas unabhängiger vom Stromnetz zu werden,
Du willst von der gut zugänglichen elektrischen Energie unabhängiger werden,
indem Du auf Geräte wechselst, welche kaum noch produzierte Verschleissteile (Glühköper)
und schwierig erhältlichen Brennstoff benötigen ?

hmmm.

mit freundlichem Gruß
Torsten

----------------------------------
Ex fumo dare lucem
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
08. Dezember 2019 20:42
Danke für die schnellen Antworten!

Beim Anzünden der Aladin muss man ja leider das Teil mit dem Glühstrumpf bewegen und Erschütterungen lassen sich nicht vermeiden. Vielleicht war ich trotz aller Vorsicht doch noch zu grob.

Unabhängiger vom Stromnetz deshalb, weil ich sicher bin, dass wir in Zukunft Stromausfälle bekommen werden. Ich experimentiere da ein wenig herum. Petroleumlampen erschienen mir sinnvoll und eben auch hübsch
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
08. Dezember 2019 21:11
Michael Fasse schrieb:
-------------------------------------------------------
...
> Unabhängiger vom Stromnetz deshalb, weil ich
> sicher bin, dass wir in Zukunft Stromausfälle
> bekommen werden. Ich experimentiere da ein wenig
> herum. Petroleumlampen erschienen mir sinnvoll und
> eben auch hübsch ...

Hallo Michael,
Petroleumlampen für den Notfall.... ?
Da bin ich auf deinen Brennstoffvorrat gespannt.
Aber OK . Jeder wie er mag.
ich würde halt nicht am letzten Glühlicht fest hängen
Schau dir mal größere Kosmos Brenner an.
Zuverlässig, simpel, hell und außer dem Glaszylinder geht
nichts kaputt. Eine Sturmlaterne für draußen.
Und wenn es mal wirklich hell werden muss ... Eine ältere Mewa, Bat, Coleman oder Hasag.

mit freundlichem Gruß
Torsten

----------------------------------
Ex fumo dare lucem
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
08. Dezember 2019 21:16
Hallo Michael,
insgesamt kann man lediglich noch anfügen, daß der Hersteller der Aladdin-Socken ein relativ dünnes Garn nimmt und dieses in einer sehr hochkonzentrierten Leuchtfluidlösung tränkt. Das Salgerüst des Sockens ist dann relativ dünn und entsprechend empfindlich. Hinzu kommt noch, daß die "Transport-Versteifungslösung" es handelt sich dabei um eine Mischung aus Nitrozellulose und Äther oft etwas zu streng angemacht ist, mit der Folge, daß beim Abbrennen der Socken schnell mit starker Flammenentwicklung abbrennt. Dabei werden dann oft die ersten Schädigungen hervorgerufen; im Extremfall fällt der Socken bereits beim Abbrennen zusammen.
Unabhängigkeit im Notfall ist keine Frage. Nur bedenke bitte, daß bereits bei einem Stromausfall im Winter auch Deine Zentralheizung ausfällt, ebenso Herd, Waschmaschine, Wäschetrockner, Aufzug usw.
Und in Zeiten von "Greta" dürfte wohl bald nicht nur mit dem Auto sondern auch mit sonstigen historischen Bleuchtungsmitteln Schluss sein.
Willst Du real vorsorgen, über längere Zeiträume, dann investier lieber in Photovoltaik und Kleinwindanlagen und denk mal über eine Holzheizung nach.
Nur als Beispiel:
Meine CEAG 5.2 hält für ca. 8 Betriebsstunden Strom mit einem 13A-Akku. Bei einem Cree-T6 Brenner mit 1000 Lumen sind es bereits ca. 20 Stunden. Nimmst Du 3 Monozellen mit je 5.000 mAh, dann sind es ca. 25 Stunden.
Mit entsprechenden Li-Akkus kannst Du Dir Powerpacks zusammenstellen wo Du dann problemlos bis zu 200 Leuchtstunden kommen kannst.
Ich würde Dir, in Bezug auf Vorsorge folgendes vorschlagen:
Schaffe ein gesundes Verhältnis von neuen und historischen Geräten, dann deckst Du derzeit die meisten Perspektiven ab.
Und im Bereich der historischen Beleuchtungsmittel bedeutet dies:
Kerze, Petroleum, Öllicht, Gaslicht, Spirituslicht, Benzinlicht
Und nicht zu vergessen, sonst bleibt die Suppe kalt:
Gaskocher, Beninkocher, Spirituskocher, Dieselkocher, Trockenbrennstoffkocher
Und zum Heizen:
Gasheizgerät, Petroleum- und Ölheizgerät, Holzofen.

In diesem Sinne

Erich

Grüsse

Erich
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
08. Dezember 2019 22:10
Hallo Michael,
Habe mit Interesse deine Zeilen gelesen. Du passt gut zu uns.
Wir sind hier nur ein paar Enthusiasten. Wir werden den Strom der Zeit nicht aufhalten. Ich möchte nicht wissen was in 20 Jahren sein wird.

Mit freundlichem Gruß, Reinhard
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
08. Dezember 2019 22:49
Tja, der Michael hat ja nicht ganz unrecht!
Etwas Vorsorge sollte schon sein. Einen Standardstromausfall, den überstehen wir Sammler mit links. Nur was ist, wenn der Saft mal mehrere Tage weg ist? Die Oberleitungen arbeiten schon seit Jahren im oberen Limit mit erheblichen Spannungsverlusten. Gegen Erdkabel wehren sich zum Teil die Anlieger.
Ich denke nur an einen Winter vor nicht zu langen Jahren zurück, als in einer Extremkältephase ein Energieversorger ein Erdgasstromkraftwerk vom Netz und dafür wieder ein Kohlekraftwerk in Betrieb nahm, nur dass die Heizungen nicht ausgingen. In dieser Kältephase reichte z.B. die maximale Strommenge der französischen Atommeiler nicht mehr um Frankreich ausreichend mit Strom u versorgen.
Diese und andere Ereignisse können sich jederzeit wiederholen.
Nur: Für wieviele Tage/Wochen/Monate kann und soll man bunkern ..............?

In diesem Sinne

Erich
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
09. Dezember 2019 15:56
Hallo an Alle!
Nochmals vielen Dank für die vielen Antworten. Da sind interessante, für mich neue technische Tips dabei.

Ich wollte eigentlich gar kein Gespräch über Vorsorge bei Stromausfall lostreten. Aber warum nicht? Interessant ist es allemal.

Logisch, das ich mir nicht nur über die Beleuchtung Gedanken mache. Futter, Wasser, Wärme etc. sind genauso wichtig.
Vorsorge ist vernünftig und keine durchgeknallte Prepper-Idee. Selbst die Bundesregierung hat letzte Woche verkündet, dass der Katastrophenschutz und das technische Hilfswerk jetzt zusätzliche finanzielle Mittel für den Fall eines Blackouts bekommt. Vielleicht kriegen die wegen der „supertollen“ Energiewende durch „Zappelstrom“ so langsam kalte Füße. Egal, das ist Politik. Damit will ich nichts zu tun haben. Mir geht es nur um meinen eigenen Haushalt. Und das Bundesamt für Katastrophenschutz empfiehlt in einer hilfreichen Broschüre allen Haushalten, Vorräte für zwei Wochen anzulegen.
Wie auch immer man dazu steht, ob es überhaupt zu Stromausfällen kommt oder nicht, ist es doch in jedem Fall eine gute Idee, genug Zeugs im Haus zu haben, so das man wenigstens zwei Wochen lang ohne einzukaufen Nahrung, Wasser, Licht, Wärme etc. parat hat, oder nicht?

Die Idee von Erich, es mal mit einer Photovoltaikanlage zu versuchen, ist für mich neu. Da muss ich mich erstmal schlau machen, ob man damit überhaupt effektiv Licht und/oder Energie für andere Aufgaben erzeugen kann. Festinstallation geht bei mir nicht und die kleinen tragbaren Teile, die es inzwischen gibt, machen doch nur auf 6-Volt-Basis, oder? Da lerne ich noch
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
10. Dezember 2019 00:10
Zitat

es mal mit einer Photovoltaikanlage zu versuchen, ist für mich neu.
Upps ... ???
Überall wo man hinschaut, so man kann (wer nicht, braucht auch kein Licht), sieht man PV-Anlagen.
Ganze Brachflächen voll davon, Hausdächer ohne Ende, Wohnmobile, Gartenhütten ... Solarplatten bis zum Abwinken.
Schon seit Jahr-Zehnten fuhrwerken viele Menschen damit, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg und Ertrag,
speisen den Strom ins E-Netz ein oder speichern den geernteten Strom und versorgen sich nur selbst damit.

Solange eine PV-Anlage sinnvoll und angemessen groß projektiert wurde, kann man damit ganz schön viel anfangen, um sich etwas oder komplett unabhängig von der öffentlichen Energieversorgung zu machen - selbst wenn die Sonne nicht den ganzen Tag scheint. Mit genug Mitteln im Rücken bzw. auf der Tasche könnte man sich auch Brennstoffzellen widmen ...

Meine Vorredner haben schon Beispiele gegeben, was man bedenken sollte bei der Notvorsorge.
Bei der Bevorratung endlicher Brennstoffe, ob Holz, Kohle, Benzin, Gas, Petroleum usw. spielt vor allem eine Rolle, wieviel Platz man zu Hause hat, die Brennstoffe auch sicher und gemäß der Brandschutz-Verordnungen zu lagern und für wie lange man gedenkt, sich versorgen zu können.
Ein paar wenige Stunden kann man auch im Winter bei Kerzen und dicken Pullovern und ein paar Instant-Gerichten/-Getränken überbrücken.

Irgendwo im Internet gibt es eine Seite, wo man nachvollziehen kann, wie oft es zu Stromengpässen bzw. Ausfällen kommt oder wann solche Ereignisse "beinahe" geschehen/sind. Interessante Sache ...
Womit Deine Angst so nicht ganz von der Hand zu weisen ist.

Aber wie schon angesprochen - richtig preppen ...?
Naja ...
mit ein paar Petroleumlampen und einer Handvoll Flaschen Brennstoff und einem Sixpack Mineralwasser in der Speisekammer?
Damit kommt niemand weiter, als ein-zwei Tage.

Mal eine andere Frage:
Wenn Du dir sicher bist, vor einem Stromausfall zu stehen ...
Woher weißt Du das und vor allem, wann wird das für wie lange sein?
Sicher wären einige Mitmenschen sehr dankbar, wenn Du sie an Deiner Sicherheit teilhaben läßt!

Oder meinst Du lediglich, Dein Bauchgefühl sagt Dir das,
nachdem Du Prepperseiten und die Seiten vom Bundesamt für Katastrophenschutz studiert hast?

Wie oben schon erwähnt, etwas Licht und bisserl Heizen und Kochen, ein paar Liter Wasser, warme Kleidung ...
Ja, für ein paar Stunden in den eigenen vier Wänden mag das reichen.

Aber, wo kein Strom - da kein Radio, kein TV, kein Internet, kein Handy, kein Telefon, kein Notruf - keine Informationen über nichts!
Keine Zeitung, kein Supermarkt offen, keine Ampeln in der Stadt, kein Zug auf den Schienen, keine Tankstelle,
kein Bauer kann Kühe melken, kein Fleischer kann sein Fleisch verkaufen, weil verdorben, keine Bäckerei ...
Keine Apotheke offen, Arztpraxen geschlossen, die Feuerwehr und die Rettung sowie Polizei und Krankenhäuser haben auch nur für begrenzte Stunden Sprit für ihre Notstromaggregate, Geld kannste auch nirgends ziehen - aber wo würdest es auch brauchen können?

Und womit setzt Du Dich zur Wehr, wenn Deine unvorbereiteten Nachbarn dahinter kommen, daß es bei Dir hell und warm ist und warmes Essen auf dem Tisch steht?

Wohin gibst Du Deine Endprodukte der Verdauung? Womit wäscht Du Deine Hände und Zähne? Das Essgeschirr?
Und was machst Du, wenn Du auf Arbeit bist, der Blackout eintzritt und Du eigentlich auf dem Heimweg noch tanken wolltest oder noch extremer, Du bist auf die Öffies angewiesen, viele Kilometer von zu Hause weg, Züge stehen still, Licht ist aus und Handynetz ist tot???
Hast ne Petroleumlampe in der Arbeitstasche, wie andere Leute ihren Henkelmann?

Und ja - Notvorsorge ist ein interessantes Thema - aber hier darüber zu diskutieren, ist wohl nicht der geeignete Ort.

Also gut - es will Dich sicher niemand davon abbringen, daß Du Dir mittels Petroleumlampen und dem anderen stromlosen Gedöns etwas mehr Unabhängigkeit vom öffentl. Netzstrom schaffst. Und an Orten, wo eh kein Kabel hinführt (Waldhaus, Gartenhütte, Ferienhaus, Ranch am See usw.), da kann man damit gut hinkommen, bis man wieder daheim in der funktionierenden Zivilisation ist - keine Frage.
Von daher - lege Dir so bisserl was zu,
lagere Dir dazu etwas Brennstoff (im Rahmen der behördl. genehmigten und Deiner machbaren Möglichkeiten) ein und denke mal über eine kleine PV-Inselanlage nach - ausgelegt für bewölkte Wintertage, Zeitraum etwa eine Woche, Wasservorräte fürs Waschen und WC-Spülung sowie Getränke und Essensvorräte dazu ...
Aber mehr als Hobby und aus Spaß an der Freude, anstatt getrieben von einer Blackout-Paranoia.
Sehe sehe ich das (und mach das teilw. auch so).
Ansonsten vertraue sogar ich, als Petroleum-&-Gedöns-Sammlernarr, mehr auf die Zuverlässigkeit von Akkus und LED ...

Gruß Rüdiger
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
10. Dezember 2019 10:21
Michael Fasse schrieb:
-------------------------------------------------------
> Vielleicht kriegen
> die wegen der „supertollen“ Energiewende durch
> „Zappelstrom“ so langsam kalte Füße. Egal,
> das ist Politik.

Nein, die Energiewende ist keine Politik, sondern eine schlichte Notwendigkeit. Und sie ist möglich, wenn man nur will. Dass sie von Politik und Industrie total vergurkt wird, ist eine andere Frage.

[forum.hytta.de]

MfG Ludwig
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
10. Dezember 2019 21:10
Hallo Ludwig,
absolut richtig!
Du hast Dir Deinen Traum ja verwirklicht; insofern weisst Du von was Du sprichst!
Nur hat leider nicht jeder in unserer Republik die wirtschaftlichen Möglichenkeiten Dir nachzueifern.
In alternativen Energien kannst Du ohne Probleme 100.000de von Eurönchen beerdigen. Wenn ich dann noch an die verschiedenen Wasserstofftechniken denke und an die dafür erforderlichen Speichertanks, dann betrittst Du ein Versuchsfeld mit Open End und jeder Handwerker wird Dir erklären, daß diese Techniken nur in Verbindung mit Erdgas zulässig sind, die anderen Verfahren keine Zulassung haben.
Es lebe insofern der Bürokratismus!
Aber das geht jetzt hier zu weit und würde jeglichen vertretbaren Rahmen sprengen!
In diesem Sinne

Erich
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
13. Dezember 2019 15:04
Hallo, liebe Petroleum- und Vorsorgediskutanten,
Interessant, was ich mit meiner harmlosen Glühstrumpffrage an Diskussion ausgelöst



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.12.19 15:06.
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
14. Dezember 2019 12:09
Hallo, liebe Petroleum- und Vorsorgediskutanten
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
14. Dezember 2019 12:10
tja... sorry... aus irgendeinem Grund werden meine Texte beim Senden gekappt...
dann eben nicht :-(
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
14. Dezember 2019 12:30
Michael Fasse schrieb:
-------------------------------------------------------
> tja... sorry... aus irgendeinem Grund werden meine
> Texte beim Senden gekappt...
> dann eben nicht :-(


Hmmm. Dss ist ungewöhnlich.
Welchen Browser verwendest Du denn ?

mit freundlichem Gruß
Torsten

----------------------------------
Ex fumo dare lucem
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
14. Dezember 2019 21:25
Hallo Torsten,
ich habe es mit dem iPad und mit dem Safari auf meinem Mac versucht.
Gruß, Michael

Dieser Text hat nun funktioniert. Vielleicht lösche ich mal die Smilies im Text hehe



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.12.19 21:26.
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
14. Dezember 2019 21:27
Hallo, liebe Petroleum- und Vorsorgediskutanten!
Interessant, was ich mit meiner harmlosen Glühstrumpffrage an Diskussion ausgelöst habe. Blackout-Paranoia! Ja ne is klar!

Rüdiger, ja, für mich ist das Thema Photovoltaik (PV) tatsächlich neu. Bin aber inzwischen etwas schlauer durch Recherche im Netz. Ich weiss nun, dass PV zwar unterstützen, aber keine wirkliche Freiheit vom öffentlichen Stromnetz bieten kann. Aber das war ja auch nie mein Gedanke!
Interessant ist z.B. für echte Blackout-Paranoiker diese Lösung hier: [www.e3dc.com] für mich aber absolut außerhalb meiner finanziellen Möglichkeiten.

Und zu Deiner Frage, woher ich mir sicher bin, dass es in Zukunft zu Stromausfällen kommen wird... Das ist eine ganz persönliche Schlussfolgerung aus dem, was ich so in den Medien lese. Mehr nicht. Jeder muss sich da seine eigene Meinung bilden, und niemand kann Dir Deine Fragen, wann das wie lange passieren wird, beantworten.
Möglicherweise fällt der Strom auch nicht aus, sondern wird in Zukunft (damit er eben nicht ausfällt) kurzerhand rationiert. Bumms! Dann hast Du Deinen ganz persönlichen, staatlich gelenkten Stromausfall. Ist in vielen Entwicklungsländern Alltag, und wir sind auf gutem Weg dahin! In Entwicklungsländern wären sie froh, wenn sie stabile, funktionierende Kraftwerke hätten, und wir völlig irre gewordenen Deutschen schalten unsere hervorragenden Kraftwerke bald ab! Was für ein Wahnsinn, kann ich da nur sagen. Und weil mit dem Wechsel auf sogenannte volatile (flüchtige, wechselhafte) Energiequellen (Sonne- und Wind) ein höchst riskantes Spiel mit der Netzstabilität (https://www.netzfrequenzmessung.de/) getrieben wird, sehe ich eben künftige Versorgungsengpässe oder gar Blackouts auf uns zukommen.

Aber bitte, jeder mag da anders denken. Ich bin kein Fachmann und wäre froh, wenn ich Unrecht hätte. Eine google-Recherche mit den Suchbegriffen Stromausfall, Blackout, Netzstabilität etc. verheisst jedoch nichts gutes.

Schönes Wochenende und freundliche Grüße,
Michael
Re: Frage eines Neulings (Glühstrumpfhaltbarkeit)
15. Dezember 2019 02:32
Hi Michael,

"Netzfrequenzmessung" war die Seite, die ich meinte, wo man bestimmte Vorfälle recherchieren kann.
Dort sind einige Vorgänge beschrieben bzw. kann man bei tieferer Recherche woanders nachlesen,
die jedem Paranoiker das Herz oder das Pipi in die Hose treiben können ...
Logisch, könnte es jederzeit zu Versorgungsengpässen oder Ausfällen kommen, deren Behebung unter Umständen
die vom öffentlichen Stromnetz abhängige Infrastruktur völlig lahm legen oder zumindest gewaltig stören würden.
Wenn aber Netzbetreiber und Endverbraucher in Vorsorge investieren, kann man gut vorbeugen.
Dazu müssen aber viele Umdenkprozesse einsetzen und viel Geld in die Hand genommen werden
und es müssen nicht nur politische Schranken fallen.

Es wird nicht reichen, wenn uns die Politik eintrichtert, daß Energie gespart werden muß und auf der anderen Seite
für die Weiterentwicklung der E-Mobilität geworben wird, plus z.B. das 5G-Netz installiert werden soll.
Die Experten in Berlin, die gar keine sind, haben bis jetzt noch gar nicht erklärt, wie das funktionieren soll,
wie man Atomkraft und Kohlekraft abschaffen möchte, zeitgleich aber immer mehr elektrischen Energieverbrauch anordnet.
Da beißt sich für meine Begriffe die Katze selbst in den Schwanz.

Von daher kann ich natürlich verstehen, wenn es derer immer mehr werden, die Blackouts des E-Netzes befürchten.

Nun gut, diejenigen, die sich komplett auf immer vorhandenen Strom verlassen, haben allen Grund dazu, einen Ausfall zu fürchten.
Selbstverständlich wird es aufgrund der inzwischen vorhandenen allgemeinen Abhängigkeit kaum möglich sein,
sich persönlich allumfassend vom öffentlichen Stromnetz autark zu machen.
Wohl aber in Teilen und sei es nur "zu Hause" - je nachdem, in welchen Verhältnissen man lebt und wohnt
und über wieviel Finanzreserven man verfügt. - Technisch machbar ist das - am Ende nur eine Frage des Geldes.

Die Technik ist soweit ausgereift, daß man sich ausreichend viele Solar-Platten für die Stromernte und Sonnen-Kollektoren
sowie Strom- und Warmwasserspeicher installieren (lassen) kann bzw. alternativ auf ein Brennstoffzellen-Kleinkraftwerk zugreift.
Das kostet freilich eine Menge Geld und setzt sowieso voraus, daß man Eigenheimbesitzer mit genügend Platzreserven ist.
Machbar ist es aber, sich absolut unabhängig vom öffentlichen Stromnetz machen kann.
Denn, was im Kleinen für Reisemobile funktioniert, haut auch im größeren Rahmen hin.
(Siehe den Link auf Ludwigs Fast-"Nullernergie"-Haus ...)

Auf der anderen Seite darf sicher auch die Frage in den Raum gestellt werden, ob es denn sein muß,
sich in großem Umfang abhängig von elektrischer Energie zu machen?
Klar neigt die Menschheit (immer mehr) dazu, es sich so bequem, wie nur möglich zu machen.
Das geht letzten Endes aber nicht ohne viele kleine und große Elektro-Sklaven.
Wo "früher" Muskelkraft eingesetzt wurde oder man natürliche Gegebenheiten nutzte,
wird "heute" oft nur noch auf Knöpfchen gedrückt und "irgendwas" schnurrt dann und sorgt für den gewünschten Luxus.

Dabei will ich den Rahmen jetzt gar nicht mit der Aufzählung "eher überflüssiger" Geräte sprengen
oder gar noch darauf eingehen, was uns dieser Luxus an natürlichen und wertvollen Ressourcen kostet
bzw. sogar der Gesundheit mehr ab- denn zuträglich ist.

Es soll eigentlich nur darauf hinführen, daß wir uns viel zu sorglos der Abhängigkeit hingeben oder hingegeben haben,
jetzt aber, nicht zuletzt aufgrund der allgemeinen Klima- und Energiewandel-Diskussion allmählich immer mehr
Gedanken machen (sollen, müssen), wie wir davon wieder wegkommen
und uns dadurch dann weniger Sorgen um einen Elektro-Blackout zu machen bräuchten ...

Gruß Rüdiger
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