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Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
geschrieben von Bloedi 
Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
09. September 2020 08:14
Hallo :)

ich überlege im Moment, ob es sinnvoll ist, eine Petromax Petroleum Lampe in einem Gartenhäuschen mit einer Raumfläche von ungefähr 15 bis 16 m2 als Licht-, Heiz- und Kochgerät zu nutzen .. oder ob das Licht in einem eher kleinen Raum zu intensiv und die Geräuschkulisse, die von dieser Lampe ausgeht, zu penetrant sind?

Kann man den Druck bei der Lampe so niedrig halten, dass das Licht eine angenehme und gemütliche Helligkeit erreicht und dadurch auch die Geräuschkulisse sehr klein wäre oder ist die Lampe eher als "Sonnenersatz" gedacht?

Warum werden eigentlich die kleineren Modelle nicht mehr hergestellt?

Ich habe gestern gelesen, dass man die Lichtleistung bei der HK 500 reduzieren kann, wenn man die Nadeln der kleineren Modelle in die Lampe einbaut. Funktioniert das wirklich? Und wenn ja, wie laut ist die Lampe dann?

Haltet ihr es eigentlich für eine sinnvolle Entscheidung, die neuen Modelle hochglänzend zu produzieren .. oder war das schlichte (matte) Design der alten Bundeswehr-Lampen praktikabler, was die Beeinträchtigung der farblichen Erscheinung (Kratzer, Abstumpfen der Oberfläche des Gehäuses etc.) im regelmäßigen und produktiven Betrieb betrifft?

Also sieht das Gehäuse eines neuen (chinesischen) Modells auch lange so schön glänzend aus, wenn man die Lampe regelmäßig anknipst oder zerkratzt es schnell und so?

Wie lange halten die Socken? Kann man so ein Söckchen häufiger nutzen?

Danke für eure Antworten. :0)



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.20 08:16.
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
09. September 2020 08:24
Hallo,

ich habe kein Gerät zum messen, würde mir aber auch die Mühe sparen - weil die Lautstärke sehr stark vom :

- jeweiligen Betriebsdruck
- verwendeten Mundstück
- der Beschaffenheit des Raumes usw. abhängt.

die meisten Lampen machen bei 0,8-1 Bar noch wenig Krach, bei 1,8 Bar aber ganz erheblich mehr..
wobei man bedenken muss, dass die Manometer alle etwas unterschiedlich anzeigen.

Mit anderen Worten: wass ich bei mir zu Hause messe - würde bei Dir sicher ganz anders aussehen.

mit freundlichem Gruß
Torsten

----------------------------------
Ex fumo dare lucem
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
09. September 2020 08:34
Hallo,
aha, jetzt steht da mehr Text von Dir.
Was für den einen gut erträglich ist, ist für den anderen oft schon unerträglich... da unterscheiden sich dei Menschen im Empfinden stark..

Generell geht das. Wobei ich das "Kochen " ganz sicher anderes lösen würde. Da ist eine Lampe immer ein Behelf , ein Kocher kann das erheblich besser.
Manche Lampen laufen bei geringen Drücken stabil, andere nicht. das hängt von den Einstellungen und auch von der Umgebungstemperatur ab.

Die verchromung ist stabil und verkratzt nicht so schnell. die Haube ganz oben verfärbt sich aber sehr stark, die sieht oft nach der ersten inbetriebname schon unschön aus.
Wenn Du eine 350iger Düsem Düsennadel und Glühkörper verwendest, ändert sich leider recht wenig, sie macht dann immer noch viel Licht.
den einen blendet es, der andere findet es toll.
Für Deinen Zweck würde ich wohl einen Reflektorschirm bestellen und die Lampe an die Decke hängen.
Dann stört das Licht in der Regel gar nicht und auch das Geräusch wird meist weniger störend empfunden.

mit freundlichem Gruß
Torsten

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Ex fumo dare lucem
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
09. September 2020 08:51
Hallo, > hier könnte Dein Name stehen <

Warum werden eigentlich die kleineren Modelle nicht mehr hergestellt?
Ganz einfach: rentiert sich nicht.

Wie lange halten die Socken?
Bis sie kaputt gehen. Die meisten Glühstrümpfe gehen übrigens 1. durch unachtsames Hantieren an der Lampe oder 2. durch die Erschütterungen beim Transport kaputt, nicht durch den Betrieb.

Grüße

Erik



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.20 08:54.
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
09. September 2020 09:32
Hallo,

Erik und Torsten haben eigentlich schon alles gesagt.

Zu dem "Tip" mit den kleineren Düsennadeln: Das ist eine der typischen im Internet kursierenden pseudofachmännischen Ratschläge, der ins Reich der Fabeln gehört. So kannst du eine Lampe auf Dauer nicht betreiben.

Als jemand, der selbst eine kleinere Hütte mit Petroleumlampen beleuchtet: Nimm lieber eine Aladdin als eine Drucklaterne. Eine Starklichtlaterne mache ich innen nur an wenn ich im Dunkeln putzen muß. Für alles andere ist sie mir zu hell und zu laut. Egal ob 150, 250, 350 oder 500 HK.

Gruß

Jürgen
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
09. September 2020 22:03
servus,

selten einen Beitrag gelesen, über den ich so süffisant lächeln mußte!

Nun, daß eine Lampe mit kleiner Düse (nicht kleinere Nadel!) weniger Geräusch und Licht macht und weniger Sprit braucht,
liegt klar auf der Hand - würde ich sagen. Aber wie der Jürgen schon schrieb - ohne Ahnung drauf los basteln um umrüsten,
könnte schief gehen und für große Enttäuschung sorgen.

Schon deutlich weniger laut und bastel-intensiv wären z.B. Coleman-Lampen, die sind eigentlich fast genauso hell, aber sparsmer.
Die kommen auch eher dahin, was Du mit "anknipsen" betitelst - obwaohl dieser Ausdruck doch eher elektrischen Lampen zusteht.

Da fällt mir ein: Es gibt Akkubetriebene Geräte, die sind wenig pflegeintensiv, leuchten ohne Geräusch, manche kann man dimmen
und können per Photovoltaik aufgeladen werden. Sie verbauchen keinen Sauerstoff und werden nicht heiß.

Noch ein Wort zum "Glanz": Die Petromaxen mit Glanzvernickelung sind wetterfest, weil die Substanz aus Messing besteht,
welches nicht rosten kann - die Chinakracher haben unter ihrer Chromschicht Stahlblech, das rostet recht schnell und ordentlich.
Die "Verchromung" die eigentlich Nickel ist, verfärbt sich freilich - so wie jedes Metal unter Hitzeeinwirkung,
das nennt man auch "Anlaufen" - gehört einfach dazu.
Wer ungerne den Putzlappen schwingt, ist m.M.n. mit einer glanzvernickelten Lampe besser beraten,
als mit einer matt-vernickelten Petromax, wie die Bund-Modelle, weil sich in der rauhen Beschichtung
Schmutz, Öl, Ruß leicht verewigt und IMHO Kratzer eher bleiben, trotz Rauspolier-Versuche.

Deine Fragen sind ausreichend beantwortet, Deine Bedenken restlos zerstreut und Deine Befürchtungen vollauf bestätigt?

Falls nicht, melde Dich gerne wieder ...

Gruß Rüdiger
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
09. September 2020 22:16
Danke für die bisherigen Antworten.

Ich wäge momentan ab, welche Lösung die Beste ist, um im Falle von drohenden militärischen Eingriffen, Stromausfällen sowie sehr wahrscheinlichen Beeinträchtigungen der Wasserversorgung hinreichend vorbereitet zu sein.

Für ein Gartenhäuschen ist die HK 500 keine gute Option. Zumindest nicht für die Innenbeleuchtung.

Eine Kurbellaterne hab ich bereits gekauft. Momentan überlege ich, welche Lösung zum Kochen und Backen im Fall von Stromausfällen eine gute Alternative wäre.

Es gibt ja auch diese Raketen-Öfen. Die scheinen eine flexible Lösung zu sein, sind allerdings nicht für Innenräume geeignet. Im Winter müsste man dann wie ein Penner vor der Tür kochen.

Allerdings zielt meine Anfrage auch auf eine Heizoption ab. Eine Lampe, die penetrant zischt, ist jedoch keine vernünftige Lösung für ein Gartenhäuschen.

Ich möchte dezentes Licht, angenehme Temperaturen und Ruhe im Häuschen, keinen Düsen-Jet neben dem Sofa.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.20 22:27.
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
09. September 2020 22:37
Bloedi schrieb:
-------------------------------------------------------
> Danke für die bisherigen Antworten.
>
> Ich wäge momentan ab, welche Lösung die Beste
> ist, um im Falle von drohenden militärischen
> Eingriffen, Stromausfällen sowie sehr
> wahrscheinlichen Beeinträchtigungen der
> Wasserversorgung hinreichend vorbereitet zu sein.
>
> Für ein Gartenhäuschen ist die HK 500 keine gute
> Option. Zumindest nicht für die
> Innenbeleuchtung.
>
> Eine Kurbellaterne hab ich bereits gekauft.
> Momentan überlege ich, welche Lösung zum Kochen
> und Backen im Fall von Stromausfällen eine gute
> Alternative wäre.
>
> Es gibt ja auch diese Raketen-Öfen. Die scheinen
> eine flexible Lösung zu sein, sind allerdings
> nicht für Innenräume geeignet. Im Winter müsste
> man dann wie ein Penner vor der Tür kochen.


Hallo,

Aha. Daher weht der Wind ;-).
Für deine Zwecke ist die Frage des Brennstoffes entscheidend. Was kannst du in welchen Mengen vernünftig lagern ?
20 Liter sind nichts für einen längeren Betrieb.

Kochen und heizen klappt mit Holz oder Holzkohle erstaunlich gut. Aber dafür muss man auch einen nennenswerten Vorrat haben.
Für die Notbeleuchtung würde ich eine kleine Sturmlaterne vorschlagen. Geringer Verbrauch an Petroleum und simple Technik. Zum Kochen gibt es einfache Petroleumkocher wie z.b. BAT 3 oder ähnliche.
Aber für alles brauchst du ein größeren Vorrat an Petroleum.
Im gedachten Fall ist ein Nachkauf vermutlich unmöglich.
Ich habe gewiss mehr als genug nötige Geräte ... Aber zu wenig Brennstoff für einen längeren Zeitraum.

mit freundlichem Gruß
Torsten

----------------------------------
Ex fumo dare lucem
Nur so nebenbei. Gaslampen die kannst du regulieren. Die sind leise und hört man kaum. Eine Petromax ist eine Drucklampen,egal welche Größe ist nun mal eine Maschine ohne Schalldämpfer. In der großen und kleinen Bucht schwimmen derzeit neben Gaslampen auch Kocher und mehr oder weniger praktische heizgeräte. Oder du schaust im Baumarkt in der Campingabteilung nach.
eigentlich ist "Preppen wollen" das passende Stichwort ...
10. September 2020 01:04
Zitat

Hallo,
Aha. Daher weht der Wind ;-).

Habe ich mir gerade eben auch gedacht. Ein angehender Prepper also.

Ja, da muss man natürlich anders rangehen, finde ich.
Bi- oder trivalent würde ich meinen oder noch flexibler.

Licht, Radio und TV kann man begrenzt aus PV nähren, aber da muß man eben Alternativen vorhalten,
für den Fall wo es kalt wird, die Sonne weniger scheint und man kochen möchte.

Die mögliche (Platzbedarf) und die erlaubte (Feuerschutz) Lagerhaltung gelangt da schnell an ihre Grenzen.

Deswegen müssen die vorgesehenen Gerätschaften dementsprechend projektiert werden
und müssen unbedingt auch sparsam im Verbrauch sein sowie unkompliziert in der Bedienung und Wartung.
Also nix mit übers Knie brechen.

Holz, Petroleum, Benzin, Spiritus und Gas ... vieles ist möglich, jedes hat seine Vor- u. Nachteile
und es kommt aber auch aufs vorhandene Budget an.

Ideen wären da etliche da, aber ich denke, das sprengt hier den Rahmen, im Sinne von Kürze und Würze.

Zitat

habe gewiss mehr als genug nötige Geräte ... Aber zu wenig Brennstoff für einen längeren Zeitraum.
So ist das, geht mir genauso.

Gruß Rüdiger



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.09.20 01:07.
Die Bude isolieren und mit Kerzen arbeiten. :)
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
12. September 2020 22:37
Hallo Bloedi,

sehr interessant Deine Thesen!
Nur über eines solltest Du Dir im Klaren sein: Du kannst nur einen gewissen Zeitrahmen und nicht ein ganzes Menschenleben abdecken.
So aus den hohlen Bauch gehe ich jetzt mal von runden 20 bis 40 Tagen aus. Das sind dann auch Werte, welche die Angaben der "staatlichen Fürsorgestelle" übersteigen.
Ich rate Dir daher einen 8-linigen Kosmosbrenner für den Innenraum anzuschaffen. Auf kleiner Flamme reicht ein Liter Petroleum dann runde 20 Stunden. Ebenso 2 Sturmlaternen.
Bei den Kochern würde ich abstellen auf Holz, Petroleum, Spiritus und einen Holzkohlengrill, Gaskartuschenkocher und Lampe.
Brennstoff- und Lebensmittelvorrat für 40 Tage. Ebenso einen Wasser- und Medikamentenvorrat.
Du kannst Dir dann noch eine Kleinphotovoltaikanlage besorgen mit ca, 100W. Möglicherweise gibt es noch Radioempfang. Ebenso 2 bis 3 Helmstirnlampen aus dem Bergbau. Die kannst Du dann auch an der Photovoltaikanlage laden. Aktuelle Chinalampen halten 500 bis 1000 Ladevorgänge und ca. 1000 Ein- und Ausschaltvorgänge; das entspricht im Bergbaubetrieb ca. 3 bis 4 Jahre. Dann kannst Du das Ding in die Tonne klopfen. Alternativ kannst Du Dir auch für reltiv kleines Geld eine oder mehrere gebrauchte CEAGs zulegen. Spendier den Geleuchten neue Akkus und bau den Lampenkopf auf 3W-LED um, hierfür benötigst Du dann noch eine KSQ. Stattest Du die CEAGs mit den notwendigen LI-Akkus aus, dann kannst Du problemlos auf 300A kommen. Die LED zieht runde 700mA Strom. Die Standzeit kannst Du Dir dann ausrechnen, wenn die KSQ bei 2,9V abriegelt hast Du noch 30% Restakkuleistung. Die CEAGs, welche ich dieses Jahr für ein Besucherbergwerk umgebaut habe wurden mit einem 30A-Akkublock ausgestattet. Das reicht dann problemlos für 20 Stunden unter Tage ohne daß man in Schwierigkeiten kommt.
Wenn Du Die eine Gasdrucklampe leisten willst, dann besorg Dir eine Schweizer Geniol/Petromax oder eine Coleman.
Geh mal davon aus, daß es nach Fall x nichts mehr zu kaufen gibt. Ergo musst Du bereits nach spätestens 2 Wochen mit den ersten Ansätzen von Plünderungen rechnen.
Kommt nach spätestens 40 Tagen keine Hilfe von aussen, dann hast Du ein ernstes Problem, vorausgesetzt Du überlebst so lange.
Und kommt ein Thermo-Nuklear-Schlag, dann gehst Du trotz Hamsterkurs binnen weniger Sekunden, wenn Dich der Lichtblitz erreicht, den Weg des Sternenstaubes.
So und jetzt hoffe ich, daß meine Ausführungen Dich etwas zum Nachdenken veranlassen.

Viel Spass beim Aufbau eines Notvorsorgelagers wünscht

Erich

Viel Spass wünscht Erich

@ Rüdiger:
Auch LEDs entwickeln Wärme. Wird diese nicht abgeführt, dann stirbt die LED den Hitzetod. Dies war bei den Bergbau-Stirnlampen-Umbauten bisher immer das Hauptproblem, da der Lampenkopf auch wasserdicht sein sollte. Der Lampenkopf hat lediglich den Ladeknopf für den Pluspol, welcher die Hitze abführt und natürlich auch das starke Glas. Bisher waren Brenner mit max. 400 Lumen hitzetechnisch das Höchste der Gefühle.
Leistungsstarke LED-Brenner verabschiedeten sich bisher nach wenigen Minuten bis durchschnittlich 1 Stunde in den Hitzetod.
Zur Info: Eine orginale Glühbirne brachte es mit meinem Meßgerät immerhin durchschnittlich auf runde 40°C, 38°C waren es bisher bei alten 340 Lumen-Brennern mit 3,7V. Die neuen 3W-LED kommen auf ca. 35°C, die neuen 5W-LED verbrauchen durchschnittlich 1000mAh bei 32°C.
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
12. September 2020 23:24
Erich schrieb:
-------------------------------------------------------
..//..
> @ Rüdiger:
> Auch LEDs entwickeln Wärme. Wird diese nicht
> abgeführt, dann stirbt die LED den Hitzetod. Dies
> war bei den Bergbau-Stirnlampen-Umbauten bisher
> immer das Hauptproblem, da der Lampenkopf auch
> wasserdicht sein sollte. Der Lampenkopf hat
> lediglich den Ladeknopf für den Pluspol, welcher
> die Hitze abführt und natürlich auch das starke
> Glas. Bisher waren Brenner mit max. 400 Lumen
> hitzetechnisch das Höchste der Gefühle.
> Leistungsstarke LED-Brenner verabschiedeten sich
> bisher nach wenigen Minuten bis durchschnittlich 1
> Stunde in den Hitzetod.
> Zur Info: Eine orginale Glühbirne brachte es mit
> meinem Meßgerät immerhin durchschnittlich auf
> runde 40°C, 38°C waren es bisher bei alten 340
> Lumen-Brennern mit 3,7V. Die neuen 3W-LED kommen
> auf ca. 35°C, die neuen 5W-LED verbrauchen
> durchschnittlich 1000mAh bei 32°C.

Moin Erich ...
LED ???
Warum adressierst Du Deine Ausführungen über das Hitzeproblem bzgl. LED an mich?
Die PRoblematik ist mir nicht fremd ... aber - btw., sprach ich davon?

Gruß Rüdiger
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
13. September 2020 00:38
Hallo Rüdiger,

ich habe lediglich klargestellt, daß eine LED durchaus hitzeempfindlich ist. Nur bewegen wir uns hier in einem anderen Temperaturbereich.
Also nimm es mir nicht krumm!
Deine Aussage;
"Da fällt mir ein: Es gibt Akkubetriebene Geräte, die sind wenig pflegeintensiv, leuchten ohne Geräusch, manche kann man dimmen
und können per Photovoltaik aufgeladen werden. Sie verbauchen keinen Sauerstoff und werden nicht heiß."

Da kam, nach dem heutigen Stand der Technik nur noch LED in Frage!

Grüße

Erich
naja. Wenn an heute so manchen über die Schulter schaut wundert man sich oft das noch nichts passiert ist. Oder man liest Gartenhaus abgebrannt. Dann ist was passiert. Oder Kohlenmonoxid Vergiftungwärmfbeutel von der Bundeswehr oder das einmann Futter von den Amis.man braucht nur bischen Wasser.
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
14. September 2020 21:09
Danke Erich
für Deine Antwort.


Zitat

Ich wäge momentan ab, welche Lösung die Beste ist, um im Falle von drohenden militärischen Eingriffen, Stromausfällen sowie sehr wahrscheinlichen Beeinträchtigungen der Wasserversorgung hinreichend vorbereitet zu sein.

Jau!
Eine sehr wichtige Thematik - dringender denn je!
Das Ende steht kurz bevor!
Grundwasserspiegel sinken überall, dafür steigt der Meeresspiegel, die Hitzewellen werden heftiger und dauern länger,
Viren bedrohen uns und kappen unsere Grundrechte, brandschatzende Asylsuchende, mörderische Wirbelstürme
werden bald auch auf Europa treffen, die Polkappen schmelzen immer schneller, riesige Gletscher brechen dort ab,
Politkkritker werden vergiftet, der 3. Weltkrieg steht uns bevor, u.v.m. bedroht unser Leben.

Es müssen schleunigst Lösungen her - aber eigentlich für die gesamte Menschheit.
Kleine Insellösungen für ein Familie und vielleicht ein paar Nachbarn werden da nicht reichen.

Je eher das kund wird, wo wer Vorsorge getroffen hat und damit sein Überleben sichern möchte,
umso schneller wird man ihm mit Gewalt die Notvorsorge-Artikel und Einrichtung rauben
und ihn verjagen / vertreiben / nach seinem Leben trachten.

Da weiß ich jetzt wirklich nicht, was mir lieber wäre ...
- zu denjenigen gehören, die gleich zu Sternenstaub werden
- zu denen gehören, die die erste Welle überleben und erst recht im Elend enden?

Da setze ich mich lieber, naiv, wie ich nunmal bin, zu meinen lauten Petromaxen,
koche, heize und mache Licht mit ihnen, an romantischen Abenden zünde ich Dochtlampen an
und halte mir einen kleinen Vorrat vor, für die Lust am Licht und stocke den Vorrat etwas auf,
wenn ich weiß, es steht ein Sammlertreffen an.

Eine Petromax oder ähnliches, mit der ich mal eben einen kurzen Strom-Ausfall überbrücken kann,
würde ich nicht deswegen verbannen, weil sie laut ist und fürs Gartenhaus nicht taugt.
Habe nämlich keines und preppen ... naja, denke, dafür sind wir hier nicht die geeignete Klientel - oder?

Gruß Rüdiger
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
14. September 2020 23:51
Hallo Bloedi,
Rüdiger hat Dir jetzt einige aktuelle Szenarien aufgezeichnet welche auch in den Medien "breitgetreten" werden.
Gegen militärische Übergriffe wirst Du Dich im Falle von Kampfhandlungen kaum schützen können, sobald das "Schießtraining" beginnt. Wenn Du viel Glück hast kannst Du noch aus der Feuerlinie flitzen. Hast Du Pech, dann bleibst Du auf der Strecke. Das gilt für die konventionelle Kriegsführung ebenso wie für die Thermo Nucleare, die Biologische und die Chemische.
Wassermangel und Dürre! Wundert mich nicht! Seit ca. 1970 werden die Wasserläufe kanalisiert, natürliche Überschwemmungsgebiete ausgetrocknet, Felder und Wiesen mit Drainagen versehen. Sag mir mal bitte wie Grundwassernachschub von der Oberfläche nachkommen soll, wenn der grösste Teil abgeleitet wird.
Hitzewellen im Hochsommer gab es auch früher schon.
Virenangriffe/verbreitungen: Die gibt es seitdem es Lebewesen gibt. Ich selbst habe die Ära von HIV, SARS, Mers, Hühnergrippe und Schweinepest erleben dürfen. Covid 19 hat uns aber sehr schnell unsere Grenzen aufgezeichnet. Einige haben es in unserer Bevölkerung kapiert, für den Rest gilt wohl Einsteins alter Spruch hinischtlich der Definition von Unendlichkeit.
Wirbelstürme werden uns im großen Stil wohl kaum treffen. Da fehlen für die nächsten 50 bis 100 Jahre die Voraussetzungen. Kleinere Windhosen sind allerdings durchaus denkbar.
Daß die Polkappen, bedingt durch Erderwärmung abschmelzen ist klar, ebenso der damit ansteigende Meeresspiegel. In den nächsten 100 Jahren wird wohl so mancher qkm Landfläche im Meer verschwinden.
Das war aber in den letzten 750.000.000 Jahren schon oft genug da.
Für diejenigen, welche Kontinentalverschiebungen und Gebirgsfaltung interessiert: Siehe auch "Anciet Earth Globe". Nur zum besseren Verständnis.
Und Politiker wurden gelegentlich schon zur Zeit der Alten Römer vergiftet.
Es wiederholt sich wohl alles, nur die Akteure ändern sich!
Geschäftemacher versuchen aus den hier suggestierten Ängsten horrende Gewinne zu schlagen, indem sie diese Ängste noch anheizen.
So Bloedi, und jetzt schalte mal wieder runter auf Normalmodus und vor allen Dingen verwende den gesunden Menschenverstand.
Ein kleiner Notvorrat reicht derzeit vollkommen fur eine regionale Überbrückung. Staatliche Dienststellen haben hier realistische Werte vorgegeben. Natürlich kannst du, wenn Du diese Werte aufstocken willst Dein ganzes Monatsgehalt und mehr in diese Aufgabe reinpumpen. Nach Ablauf der Lagerfristen wirst Du allerdings feststellen, daß Du den größten Teil des gebunkerten Gutes in die Tonne klopfst.
Also entscheide selbst!

Grüße

Erich
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
15. September 2020 16:46
@ Erich
Das sehe ich so ähnlich.

um im Falle von drohenden militärischen Eingriffen, Stromausfällen
sowie sehr wahrscheinlichen Beeinträchtigungen der Wasserversorgung
hinreichend vorbereitet zu sein.


Wer sich da vorbereiten möchte, muss sich darüber im Klaren sein, daß dafür immense Investitionen nötig sind.
Gegen einen militärischen Angriff würde wahrscheinlich eh nur ein Bunker nützen, mit entsprechender Infrastruktur.
Welcher Privatmann soll das stemmen können und wohin damit?

Stromausfälle werden zeitlich limitiert sein, wie lange das ist, hängt von der Ursache dafür ab.
Auch hier ist mit dem Budget einer Privatperson auch nur das allernötigste möglich.
Mal eine Woche lang oder so, mit Kerzen, ein paar Sturmlampen, einer mittelmäßigen PV-Inselanlage
und zwei Ster Holz (für im Winter) geht das schon.

Welche Beeinträchtigungen der Wasserversorgung schweben denn so vor?
Alleine zum Trinken und Kochen könnten ein paar Kanister abgepacktes Mineralwasser reichen,
doch für wie lange will man da vorsorgen? Ein paar Tage oder eine Woche oder gar länger?
Irgendwann stehen nämlich Körperhygiene, Wäsche waschen und nicht zuletzt die hygienische Entsorgung
körperlicher Hinterlassenschaften an.
Ergo reden wir nicht mehr von ein paar Wasserkanistern ...

Gut, wer ausreichend betucht ist und über eine eigene, geeignete Liegenschaft verfügt und wessen engster Familienkreis
sich im überschaubaren Rahmen hält, wer keine neidischen und zu allem entschlossene Nachbarn hat,
der mag sich da schon relativ gut und ergiebig einrichten können, auf das, was da vielleicht entreffen könnte,
von dem niemand weiß, was es sein wird und in welchem Umfang es auf ihn trifft ...

Alle anderen Prepper oder solche, die sich dafür halten, halte ich jetzt nicht unbedingt für spleenig,
aber ich frage mich schon, welchen Illusionen sie sich hingeben, was sie dafür ausgeben können/wollen
und wie sie ihr Leben überhaupt zu den normalen Zeiten gstalten?

In so ein Projekt muß zwangsläufig viel Geld fließen, die ständige Überwachung auf Einsatzfähigkeit
und der Austausch "abgelaufener" Artikel muß organisiert werden, was auch wiederum Investitionen verlangt.
Vor allem die Zeit, die man dafür verbringen muß, das Geld dafür zu verdienen, andere Hobbys fallen flach,
sonstige Erneuerungen und Investitonen in Haushalt und Hof werden darunter leiden, was ist mit Urlaubsreisen?

Nicht daß ich in Abrede stellen möchte, daß es schon gut ist, wenn man ein wenig darauf schaut, nicht urplötzlich
in eine Notlage zu geraten, weil ... man erheblich erkranken könnte (siehe Corona -> 2 Wochen das Haus hüten)
oder sonstwie mal eine Schieflage in der alltäglichen Versorgung auftreten könnte.
Lagerfähige Lebensmittel, Gemüse- u. Obst-Konserven, nicht zu wenige Wasserflaschen-Sixpacks, die wichtigsten Medikamente,
Verbandszeug, Hygieneartikel, Streichhözer, Kerzen, Batterien, Kofferradio, usw., kann man immer ge- und verbrauchen,
ohne daß es viel Geld kostet und kann sukkzesive ausgetauscht/erneuert werden. Absolut kein Fehler, das zu bevorraten.

Aber diese Szenarien, die da manchmal von den Verdienern an der "Notvorsorge" gezeichnet werden ...
Sorry, aber ein bisserl selbst denken sollte man sich schon noch vorbehalten und auch tun.
Nicht unreflektiert und kritiklos nachbeten, was diese "Experten" da oft vorbeten.

Mit zehn Paketen Klopapier und Mehl (ohne Hefe, Eier und Milch oder Wasser) funktioniert eine Notvorsorge jedenfalls nicht wirklich.


Und um nochmal auf die Petromax zu kommen:
Ihre Lautstärke würde mich jetzt weniger stören,
solange ich genug Petroleum da habe und sie mich wärmt und mir Licht spendet ...

Gruß Rüdiger



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.20 12:44.
Thema Prepper bez. Buschkraft.
Im YouTube gibt diese Naturensöhne wie sie sich nennen.
Die haben sich ein Grundstück mit 2 bunker gekauft.
Beide haben neue stahltüren bekommen.
Beide wurden umgebaut. Jedemenge Lebensmittel Trinkwasser usw Strom bekommen Sie über einen generator.
Re: Petromax HK 500 Lautstärke in Dezibel - Erträglicher Betrieb auf 15 m2?
16. September 2020 12:52
Ja, von solchen Projekten weiß ich. Kann man nachlesen.
Daraus habe ich ja meine Argumente formuliert.
Und solche Beispiele gibt es sicher noch jede Menge mehr.
Wie weiter oben schon von mir geschrieben:
"Was will ich dann anfangen, wenn ich in so einem Bunker überlebt habe und wieder ans Tageslicht krabbeln kann?"
Bin kein Superheld aus Hollywood. Also werde ich im realen Leben landen.
Heute habe ich keine Ahnung, was passieren könnte und wie es dann aussieht.
Will ich das überhaupt jemals erfahren?
Alles andere hatten wir schon.
Wiebke, Elbehochwasser, Sturmflut, Tschernobyl ...
Hurra, wir leben noch.

So und das waren meine letzten Worte zu dem Thema in diesem Forum.

Gepreppt wird woanders besser, schätze ich.

Gruß Rüdiger
Dieses Thema wurde beendet. Eine Antwort ist daher nicht möglich.

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